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Zentralschweiz Zug passt Richtplan an

Weil sich die Rahmenbedingungen verändert haben, will die Zuger Regierung die Richtplanung zum Teil überarbeiten. Unter anderem soll der boomenden Gemeinde Risch Rechnung getragen werden, gleichzeitig werden zwei Autobahn-Halbanschlüsse gestrichen.

Rotkreuz
Legende: Unter anderem das Wachstum von Risch Rotkreuz bedingt Anpassungen in der Richtplanung. Keystone

Unter anderem will die Zuger Regierung den Autobahn-Halbanschluss Bibersee aus dem Richtplan streichen. Der bauliche Aufwand für dieses Strassenprojekt sei gross, die verkehrstechnischen Vorteile mittlerweile nur noch gering. Verzichten will die Zuger Regierung auch auf den einst geplanten Halbanschluss Steinhausen Süd und die Verlängerung der General-Guisan-Strasse.

Weiter soll auch den Bedürfnissen der boomenden Gemeinde Risch Rotkreuz in der Richtplanung Rechnung getragen werden. «Unter anderem wegen den Grosskonzerne Roche und Novartis gibt es viele Pendler. Der Verkehr nimmt zu und kann nicht durch den öffentlichen Verkehr aufgefangen werden», sagt der Zuger Baudirektor Heinz Tännler. Um die Verkehrssituation zu verbessern, will die Regierung neue Strassen in den Richtplan aufnehmen.

Kantonale Richtpläne haben die Aufgabe, der Raumentwicklung für eine Frist von 15 bis 20 Jahren eine Richtung zu geben. Im Kanton Zug wird die Planung aber in kürzeren Intervallen in Teilbereichen angepasst.

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