Zug stellt das Akkordeon ins Scheinwerferlicht

Die Stadt Zug wird auch dieses Jahr wieder zur Bühne für Akkordeonklänge aus aller Welt. Der Programmleiter des Festivals, Andreas Gröber, möchte das Akkordeon mit seiner Auswahl an Musikern einer breiten Bevölkerung zugänglich machen.

Der Akkordeonist mit seiner Band auf einer bunt beleuchteten Bühne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Akkordeonist Julian von Flüe beim letztjährigen Akkordeonfestival in der Zuger Galvanik. ZVG/Rolf Fassbind

«Am Akkordeon gefällt mir, dass es so viele verschiedene Leute gibt, die dieses Instrument spielen: Da gibt es junge Wilde, die Rock- oder Folkmusik machen, aber auch alte Jazzer, welche seit Ewigkeiten diese Musik spielen», sagt Andreas Gröber.

Neue Leitung aus Reihen der Kulturhäuser

Das Akkordeonfestival wurde im Jahr 2007 gegründet. Als sich das Leitungsteam vier Jahre später auflöste, formierte sich ein neuer Verein aus den Reihen der Zuger Kulturhäuser. Sie wollten nicht, dass das Festival in der Versenkung verschwindet.

Nach einer Pause fand 2014 eine erste Ausgabe unter der neuen Leitung statt: «Die fünf Kulturhäuser arbeiten jetzt gemeinsam, es gibt keinen einzelnen Veranstalter mehr, der von aussen in die Häuser kommt und die Programmation übernimmt.»

OpenAir-Bühne wird wiederbelebt

Mit der diesjährigen Ausgabe wird auch die kostenlose OpenAir Bühne am Zugersee wiederbelebt: «Wir möchten damit auch Leute erreichen, welche nicht viel mit Akkordeonmusik am Hut haben oder unser Programm nicht kennen. Auf dieser Bühne soll darum kein Free-Jazz oder Metal stattfinden, sondern Musik, welche ein breites Publikum anspricht», sagt Gröber.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.