Zuger Regierung will Mountainbiker nicht stärker kontrollieren

Trotz immer mehr Leuten, die in ihrer Freizeit auf das Mountainbike steigen: Eine Zunahme an Zwischenfällen lasse sich nicht belegen, antwortet die Zuger Regierung auf einen Vorstoss im Parlament.

Ein Mountainbiker fährt auf einem Kiesweg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Kanton Zug sind etwa 7000 Personen mit dem Mountainbike unterwegs. Keystone

Biken sei eine der Sportarten, welche stark zugenommen habe, schreibt die Zuger Regierung in ihrer Antwort auf ein Postulat aus Kreisen der CVP. Aktuell geht der Kanton Zug von schätzungsweise rund 7000 Mountainbikerinnen und -bikern aus. Der Vorstoss verlangt, dass zum Biken und Downhillfahren spezielle Strecken markiert werden sollen. Damit soll verhindert werden, dass Spaziergängerinnen sowie Wanderer durch die Biker erschreckt oder verletzt werden.

Die Zuger Regierung will davon jedoch nichts wissen. Dass es zu mehr Zwischenfällen komme, lasse sich statistisch nicht erhärten, heisst es in der Antwort auf das Postulat. Eine markante Zunahme solcher Vorfälle sei nicht aktenkundig.

Und: «Derartige Situationen dürften wohl kaum häufiger auftreten als Konflikte mit Hunden oder Pferden.» Mit der gebotenen Rücksichtnahme aller Beteiligten sei die gemeinsame Nutzung des bestehenden Wegnetzes problemlos möglich.