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Zentralschweiz Zuger Regierung will Mountainbiker nicht stärker kontrollieren

Trotz immer mehr Leuten, die in ihrer Freizeit auf das Mountainbike steigen: Eine Zunahme an Zwischenfällen lasse sich nicht belegen, antwortet die Zuger Regierung auf einen Vorstoss im Parlament.

Ein Mountainbiker fährt auf einem Kiesweg.
Legende: Im Kanton Zug sind etwa 7000 Personen mit dem Mountainbike unterwegs. Keystone

Biken sei eine der Sportarten, welche stark zugenommen habe, schreibt die Zuger Regierung in ihrer Antwort auf ein Postulat aus Kreisen der CVP. Aktuell geht der Kanton Zug von schätzungsweise rund 7000 Mountainbikerinnen und -bikern aus. Der Vorstoss verlangt, dass zum Biken und Downhillfahren spezielle Strecken markiert werden sollen. Damit soll verhindert werden, dass Spaziergängerinnen sowie Wanderer durch die Biker erschreckt oder verletzt werden.

Die Zuger Regierung will davon jedoch nichts wissen. Dass es zu mehr Zwischenfällen komme, lasse sich statistisch nicht erhärten, heisst es in der Antwort auf das Postulat. Eine markante Zunahme solcher Vorfälle sei nicht aktenkundig.

Und: «Derartige Situationen dürften wohl kaum häufiger auftreten als Konflikte mit Hunden oder Pferden.» Mit der gebotenen Rücksichtnahme aller Beteiligten sei die gemeinsame Nutzung des bestehenden Wegnetzes problemlos möglich.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Traube, München
    ....da freu ich mich über den entspannten Standpunkt der Regierung und hoffe, dass ich den einen oder anderen Wanderer einmal unterwegs in den Bergen treffe. Ich glaube, dass bei solchen "Regelungen" immer beide Seiten mehr verlieren als gewinnen. Bei einem Gespräch unterwegs, glaube ich, könnten man wahrscheinlich auch noch das ein oder andere Virurteil über die rüpeligen Radler aus der Welt schaffen. Bis hoffentlich demnächst
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  • Kommentar von Gaja Sarasin, Engadin
    .... DASS ICH NICHT LACHE! "Mit der gebotenen Rücksichtnahme" Nicht alle, aber ein Grossteil der Biker/innen ist der Ansicht, dass nur sie alle Rechte haben und die Andern (Wanderer) gefälligst aus dem Weg gehen sollen. Das ist auch im Engadin so! Und auch hier drückt die Behörde beide Augen zu. Andere Länder bringen es fertig, getrennte Wege zu erstellen, z.B. Österreich. Die Begründung für die Tatenlosigkeit in Zug: fehlende statistische Werte! ....DASS ICH NICHT LACHE!
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    1. Antwort von Daniel Kägi, Cham
      …ich befürchte, dass auch bei Ihrer Bewertung der Biker/innen die statistischen Werte fehlen… Bei einer geschätzten Anzahl von 7000 Biker/innen im Kanton Zug wäre ein Grossteil meiner Meinung nach mindestens 3501. Ob sich Ihre Aussage statistisch belegen lässt, wage ich stark zu bezweifeln!
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    2. Antwort von Dominik, Diessenhofen
      welch starrsinniger Beitrag. Sollen denn die Velofahrer dem Wanderer aus dem Weg gehen, der mittig weiterlaufen darf? Wie wäre es einfach mit einem "Grüezi" und einem Schritt zur Seite - genau so wie man es mit einem entgegenkommenden Wanderer auch täte?
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    3. Antwort von Franz ZOTTL, 1110 Wien
      ......schenken Sie mal Ihr Lachen den Biker/innen, und Sie werden sehen wie gering der Anteil der wirklichen schwarzen Schafe in unseren Reihen ist. In Österreich gibt es übrigens auch keine getrennten Wege für Wanderer und Biker.
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    4. Antwort von Rudolf Heeb, 64584 Biebesheim
      Es tut mir leid, das Sie anscheinend so schlechte Erfahrungen sammeln mussten. So ist natürlich das Potenzial klein, den Bikern unvoreingenommen entgegen zu treten. Und immer öfter bewahrheitet sich: "wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder heraus."
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