Zuger Stierenmarkt: Handel mit Kolossen inmitten von Hochhäusern

Seit 125 Jahren werden in Zug am traditionellen Stierenmarkt diese grossen Tiere gehandelt. Der Markt ist aber keine Insiderveranstaltung: Auch die Zuger Bevölkerung besucht die Kolosse auf der Wiese im Hertiquartier.

Aus der ganzen Schweiz bringen Landwirte ihre Braunviehstiere nach Zug. Sie wollen sie bewerten lassen und allenfalls auch verkaufen. Der Stierenmarkt war in seiner Blütezeit noch grösser. Vor etwa 50 Jahren waren jeweils über 1000 Stiere auf dem Areal.

Längst ist der Stierenmarkt inmitten von Hoch- und Geschäftshäusern kein Exklusivanlass für die Züchter mehr. Familien besuchen den Anlass genauso wie Banker oder Rohstoffhändler.

Zu einem direkten Kontakt der zwei Welten kommt es dabei aber selten. Trotzdem ist der Präsident von Braunvieh Schweiz, Markus Zemp, überzeugt: «Es ist wichtig, dass Publikum dabei ist. Dies sind ja auch unsere Konsumenten.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.