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Zugunfall im Hauptbahnhof Luzern – ein Augenzeuge erzählt
Aus Schweiz aktuell vom 03.02.2020.
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Zugunfall im Bahnhof Luzern Augenzeuge: «Ich stürzte über meine Enkelkinder zu Boden»

  • Ein Interregio prallte kurz vor 10 Uhr im Bahnhof Luzern in einen Prellbock.
  • Der Lokführer blieb unverletzt. Zwölf Personen wurden leicht verletzt und in umliegende Spitäler gebracht.
  • Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) wurde aufgeboten, um die Unfallursache zu untersuchen.

Ein Augenzeuge berichtet SRF, dass der Zug bei der Einfahrt in den Bahnhof Luzern zuerst abgebremst habe. Die meisten Passagiere seien in Erwartung der Ankunft bereits aufgestanden, doch der Zug sei schliesslich erst am Prellbock mit einem Ruck abrupt zum Stillstand gekommen. Er und seine beiden Enkelkinder, die sich mit ihm auf der Fahrt nach Luzern befanden, seien daraufhin auf den Boden gestürzt.

Er selbst hätte keine Verletzung davon getragen. Doch zwei bis drei andere Personen in seinem Wagen wurden wohl etwas stärker in Mitleidenschaft gezogen und anschliessend durch die Ambulanz weggefahren worden.

Sachschaden am Prellbock

Der Lokführer blieb unverletzt, sagte ein Polizeisprecher. Die zwölf Leichtverletzten wurden vor Ort medizinisch betreut, und Ambulanzen brachten sie in umliegende Spitäler. Zur Art der Verletzungen konnte der Sprecher der Luzerner Kantonspolizei keine Angaben machen. Sie seien alle ansprechbar gewesen und konnten den Zug selbständig verlassen. In Einsatz stand auch die Feuerwehr.

Beim Unfallzug handelt es sich um einen Interregio-Zug aus Zürich. Der Aufprall im Bahnhof Luzern ereignete sich kurz vor 10 Uhr auf Gleis 6. Laut einem SBB-Sprecher fuhr der Zug mit «normalem Einfahrtstempo» in den Bahnhof ein, also mit 10 bis 15 km/h. Wie viele Personen im betroffenen Zug sassen, sei noch unklar, sagte der Sprecher. Am Prellbock entstanden laut dem SBB-Sprecher «minime Schäden».

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) wurde aufgeboten, um die Unfallursache zu untersuchen. Wie lange die Abklärungen dauern, ist unklar. Der Sprecher der Luzerner Kantonspolizei sprach von mehreren Wochen oder Monaten.

SRF 4 News 11 Uhr; srf/widb; morr

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