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Zentralschweiz Zwischenstopp auf dem Weg zum Schlachthof

Am Schlachtviehmarkt finden Kühe von den Bauern zu den Grosshändlern – noch auf traditionelle Weise. Dort werden die Kühe vorgeführt, beurteilt, verkauft. Der grösste der Schweiz ist der Luzerner Schlachtviehmarkt, und dieser findet seit heute an einem neuen Ort statt: in Eschenbach.

Der neue Markt in Eschenbach wird gemeinsam vom Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband und dem Zentralschweizer Viehhändlerverband organisiert. Wöchentlich werden dort 100 bis 150 Tiere verkauft. Damit ist der Luzerner Viehmarkt schweizweit der Grösste seiner Art.

Dass ein richtiger Markt noch wichtig sei, auch im Zeitalter des Internets, davon sind die Organisatoren überzeugt. Am Markt könne er die Tiere genau anschauen und von Hand prüfen, sagt etwa der Viehhändler und Verbandspräsident Thomas Achermann: «Es gibt verschiedene Griffe: An der Rippe etwa merkt man, ob die Kuh gedeckt ist oder ob sie nur Haut hat. Dann gibt es den Griff am Nierstück, bei dem man die Fleischigkeit feststellen kann. Oder auch den Huftgriff und den Schwanzgriff.»

Ursprünglich in der Stadt Luzern

Der Viehmarkt hat eine lange Tradition, er fand ursprünglich in der Stadt Luzern statt, über 40 Jahre lang dann in Sursee. Doch weil das Städtchen den Platz kündigte, gingen die Verbände auf die Suche nach einem neuen Standort. In Eschenbach, etwas ausserhalb des Dorfes und nahe der Autobahn, haben sie nun ihren guten Platz gefunden.

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