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Legende: Audio «Bei Gebäudesanierungen können Kantone Einfluss nehmen» abspielen. Laufzeit 08:07 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 20.08.2019.
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100 Tage Zürcher Regierungsrat Martin Neukom will eine Gesellschaft ohne Öl und Gas

Es war die Sensation bei den Zürcher Wahlen. Der 32-jährige Grüne Martin Neukom schnappte sich einen Sitz der FDP. Nach 100 Tagen im Amt sagt der 32-Jährige Bau- und Umweltminister, wie er den Kanton Zürich ökologischer machen will.

SRF: Wie haben Sie sich in diesen ersten 100 Tagen ins neue Amt eingelebt?

Martin Neukom: Sehr, sehr gut. Ich habe eine gut organisierte Baudirektion mit vielen engagierten Leuten gesehen. Es macht mir grosse Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Wie haben Sie sich eingearbeitet?

Die Menge an Informationen ist riesig. Zum Glück hatte ich mich schon als Kantonsrat mit Themen der Baudirektion beschäftigt. Das hat mir geholfen. Dennoch war es eine sehr intensive Zeit. Es ist jedoch extrem spannend.

In den Legislaturzielen des Regierungsrates wurde der Umweltschutz von einer Randnotiz zu einem Schwerpunkt. Konnten Sie schon konkrete Massnahmen in die Wege leiten?

In den ersten 100 Tagen kann man noch kein Gesetz machen. Aber ich konnte schon vieles anstossen. Ein Beispiel: Bei einer Schulhaussanierung in Winterthur war eine Gasheizung geplant. Ich habe nun angeordnet, dass eine CO2-freie Variante geprüft wird.

Was möchten Sie sonst noch erreichen bezüglich Klima?

Wir wollen eine langfristige Klimastrategie. Da geht es nicht nur darum, wie wir Emissionen reduzieren können. Wir müssen uns auch fragen: Wo wollen wir hin? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die ohne Öl und Gas auskommt. Das ist möglich. Das wichtigste Geschäft werden jedoch Massnahmen bei Gebäudesanierungen sein. Hier können Kantone Einfluss nehmen.

Interview: Damian Grunow

Legende: Video Wer ist der «neue Grüne», der in den Zürcher Regierungsrat zieht? abspielen. Laufzeit 06:05 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 25.03.2019.
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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Dann soll Herr Neukom doch erst einmal dafür sorgen, dass in den Städten die Fernwärme flächendeckend verfügbar wird. Die individuelle Erstellung alternativer Heizversorgungen ist nämlich ineffizient, belastet die Umwelt zu stark und ist viel zu teuer (und damit eine Zumutung).
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