1700 Personen wollen die Flugzeuge ganz aus Dübendorf verbannen

Der Flugplatz Dübendorf soll in Zukunft das ganze Jahr über für die Privatfliegerei offen bleiben: Gegen diese Pläne sind beim Bund zahlreiche Einwendungen eingetroffen. Die meisten davon seien vorgefertigte Musterbriefe, heisst es beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) auf Anfrage.

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Bildlegende: Business-Jets auf dem Flugplatz Dübendorf: In Zukunft soll gar nicht mehr geflogen werden, fordern Anwohner. Keystone

Anwohnerinnen und Anwohner hatten einen Monat lang Zeit, um beim Bazl eine Einwendung zu deponieren. Heute Mittwoch läuft die Frist ab.

Politisch brisant

Laut Bazl-Sprecherin Nicole Räz sind aussergewöhnlich viele Protestbriefe eingetroffen: Über 1700 seien es, sagt sie auf Anfrage des SRF-Regionaljournal. «Das zeigt, dass es sich um ein politisch brisantes Thema handelt.»

Heute Mittwoch und morgen Donnerstag könnten weitere Einwendungen hinzukommen. Die meisten Einwendungen seien unterschriebene Musterbriefe, präzisiert Nicole Räz.

Der Bund wertet diese Post jetzt aus. Im Frühling will der Bundesrat entscheiden, wie es weitergeht mit dem ehemaligen Militärflugplatz Dübendorf. Auch im weiteren Verfahren haben die Gemeinden und die Bevölkerung die Möglichkeit, sich gegen die Pläne zu wehren.