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Zürich Schaffhausen «Affäre Mörgeli»: Anklage gegen CVP-Nationalrätin Riklin

Die Zürcher Nationalrätin Kathy Riklin (CVP) muss sich im Zusammenhang mit der Affäre Mörgeli vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat Anklage wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses gegen die Politikerin erhoben, wie die «SonntagsZeitung» berichtete.

Angeklagt: CVP-Nationalrätin Kathy Riklin.
Legende: Angeklagt: CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Keystone

Hintergrund des Verfahrens ist ein Gespräch Riklins mit zwei Journalisten am 28. September 2013 im Bundeshaus in Bern. Dabei soll Riklin über den Inhalt eines noch geheimen Expertenberichts gesprochen haben.

Darin ging es um die Qualität der wissenschaftlichen Betreuung von medizinhistorischen Doktorarbeiten an der Uni Zürich. Laut der von der «SonntagsZeitung» veröffentlichten Anklageschrift soll Riklin sinngemäss gesagt haben, dass es «sicher nicht gut für Herrn Mörgeli aussehe, bzw. dass es um Herrn Mörgeli nicht gut stehen würde».

In einer Stellungnahme teilte Riklin mit, sie begrüsse den Abschluss der Untersuchung. Keiner der von Nationalrat Mörgeli gegen sie erhobenen Vorwürfe treffe zu. Die Vorwürfe seien rein politisch motiviert und absurd. Sie habe ein reines Gewissen und sehe der Gerichtsverhandlung mit grosser Gelassenheit entgegen.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Th. Widmer, Basel
    Alle Linken kämpfen gegen die SVP, alle versuchen die SVP in den Dreck zu ziehen, auch die Frau NR Riklin hatte ihre Position ausgenutz um der SVP wieder eins reinzudrücken. Nun soll das Gericht dies klären. Trotzdem sollten sich die Linken mal fragen, warum die SVP die meisten Wähler hat und auch hohe Wahlbeteiligung, es ist eben doch was an der SVP, welche die meisten Schweizer gut finden, inkl. mir selbst.
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    1. Antwort von U.E.Romer, Zuerich
      Etwas gar übetrieben: Die meisten Schweizer wünschen keine politischen Extrempositionen. Hat die SVP schon einmal etwas für den Mittelstand gemacht? Die Ausländerfrage ist ihr einziger politischer Inhalt.
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Wichtig ist noch diese Anmerkung: Durch die Klage wird die Arbeit vor Prof. Mörgeli wieder ein kleines Stück besser. Kommt es sogar zu einer Verurteilung, muss man anschliessend seine Arbeit wahrscheinlich als vorbildlich einstufen.
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Nun, die Sommerferien vorbei, findet jetzt auch Herr Mörgeli für sich persönlich wieder die Beachtung, welche er sich so sehr wünscht.
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