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Zürich Schaffhausen Affäre Mörgeli: Anzeige gegen Kathy Riklin

SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli wirft seiner Ratskollegin Kathy Riklin Amtsgeheimnisverletzung vor. Er hat eine Strafanzeige gegen die CVP-Frau eingereicht. Hintergrund der Vorwürfe ist ein Expertenbericht der Uni Zürich.

Der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli spricht während einer Session im Parlament.
Legende: Sieht das Amtsgeheiminis verletzt: SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli Keystone

Die Affäre Mörgeli geht in die nächste Runde. SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat seine Ratskollegin Kathy Riklin (CVP) wegen Amtsgeheimnisverletzung
angezeigt. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit einem Expertenbericht, den die Universität Zürich in Auftrag gegeben hat. Der Bericht kommt zum Schluss, dass Mörgeli seine Doktoranden mangelhaft betreut habe.

Mörgeli wirft Kathy Riklin laut der «Neuen Zürcher Zeitung» vor, sie habe in der Wandelhalle des Bundeshauses einem Journalisten gesagt, der Bericht komme demnächst und es sehe nicht gut aus für Herrn Mörgeli. Diesen Bericht habe die Universität Zürich aber erst eine Woche später veröffentlicht. Damit habe Riklin, die Mitglied des Universitätsrates ist, das Amtsgeheimnis verletzt, so Mörgeli.

Ob in diesem Fall überhaupt ermittelt wird, ist offen. Für ein Strafverfahren müsste zuerst die Immunität Riklins aufgehoben werden.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von P. Bürger, Schweiz
    @B. Hauser: Seltsam ist, dass es noch wirklich Leute gibt, die auf der Seite von Herrn Mörgeli sind & das toll finden, was er gerade wieder vom Stapel lässt. Ist nicht das seltsam, dass Herr Mörgeli jeden verklagen will, der etwas sagt, was dem Provokateur nicht gefällt. Das finde ich seltsam! Herr Mörgeli ist keine Blitzableiterfigur, sondern ein Mensch, der einfach nicht weiss, wann genug ist. Das stört mich an diesem Politiker! Es wäre sicherlich besser, wenn er sich zurück ziehen würde.
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    1. Antwort von B. Hauser, Boswil
      @P. Bürger, ich bin weder für noch gegen ihn. Es wird immer Menschen geben, die einem nicht passen. Es wird immer Provokateure geben. UND, es wird immer Menschen geben, die sich - wie Sie formulieren - auf die Seite von M. stellen. UND es wird immer Menschen geben, denen genau das nicht passt. Das Problem ist nur, wenn die Leute jetzt sagen, was M. tun oder lassen soll. Ich finde auch, M ist bei der ganzen Affäre aus der Rolle gefallen, aber er hat das Recht, von der Anzeige gebrauch zu machen.
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  • Kommentar von B. Hauser, Boswil
    Ist es nicht seltsam? Da wird einem Politiker, was weiss ich alles an verletzenden Anstandsregeln vorgeworfen, aber zum Teil in der gleichen Art und Weise, wie sie es ihm vorwerfen! Ist es nicht seltsam? Da wünscht eine gewisse Frau Marlene Zelger dem Mörgeli viel Kraft und einige können das einfach nicht stehen lassen! Mörgeli scheint für viele eine gute Blitzableiterfigur zu sein.
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  • Kommentar von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
    Der Vögeli Schreiberling hat wohl zu viel Zeit, seit seiner berechtigten Entlassung. Er hat so viele der eigenen Partei aber vor allem andere Parteimitglieder denunziert und mit primitiven Aussagen auch im Radio und TV immer wieder schokiert. Eigentlich verdient er gar keinen Kommentar. Selber kann er offensichtlich gar nichts einstecken. Rickli wird gar nichts vorgeworfen.Sie ist in einer höheren Position als er es gewesen ist. Schaumschlägerei hat noch nie Erfolg gehabt.
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