Aida in Pfäffikon (ZH): Windstoss wirft Pharaonenkopf um

Der Pharaonenkopf ist das grösste und schwerste Element des Bühnenbildes auf der Freilichtbühne des Festivals La Perla in Pfäffikon. Trotzdem hielt er einer Böe der Gewitterfront vom Sonntag nicht stand und kippte. Arbeiter waren gerade dabei, die Bühnenaufbauten zu sichern.

Blick über die Freichlichtbühne zum Pharaonenkopf, im Hintergrund der Pfäffikersee, aufgenommen wärend der Aufbauarbeiten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 600 Kilogramm schwer, aber zu wenig standfest: Der Pharaonenkopf auf der Freilichtbühne in Pfäffikon (ZH). Keystone

Die Veranstalter des Festivals waren vor dem drohenden Unwetter gewarnt. Sie hatten die Proben für Giuseppe Verdis Oper «Aida» in die Kirche verlegt und liessen die Kulisse sichern. Die Bühnenarbeiter begannen mit den schlanken Obelisken, die die Bühne umranden. Für den grossen Pharaonenkopf reichte die Zeit nicht mehr, wie das «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» berichtet.

Eine Windböe erfasste die 500 bis 600 Kilogramm schwere Skulptur und warf sie um. Beim Sturz auf die Bühne zerbrach die Kobra, die den Kopf ziert. Verletzt wurde beim Vorfall niemand. Wenn die Figur wieder aufgestellt ist, sollen die Aufbauarbeiten für das Festival weitergehen. Die Premiere von «Aida» ist für den 9. August geplant. Daran soll sich durch den Vorfall nichts ändern.