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Alternative Oper in Zürich Wenn die Zuschauer fast auf der Trommel sitzen

Legende: Audio Kaum gespielte Oper in kleinem Rahmen. abspielen. Laufzeit 04:39 Minuten.
04:39 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 01.10.2018.

Der Bandit Fra Diavolo macht mit seiner Bande die Gegend unsicher. Er hinterlässt eine Spur von ausgeraubten Reisewagen, gesprengten Tresoren und gebrochenen Herzen. Doch als er ein englisches Touristenpaar beklaut, geht die Rechnung nicht auf.
Die Free Opera Company spielt das witzige Werk «Fra Diavolo» im «Theater im Seefeld» in Zürich. Nur gerade zwölf Musikerinnen und Musiker sitzen im Orchester. Dazu kommt ein Dutzend Sängerinnen und Sänger. Alle sind so nah beieinander, dass die Zuschauer dem Schlagzeuger beinahe in die Trommel greifen könnten. Dass alles nah und familiär ist, gefällt dem Publikum.

Eine Oper an einem kleinen Ort ist sehr reizvoll. Denn alles ist näher beim Publikum.
Autor: Besucher an der PremiereFra Diavolo

Die Free Opera Company von Bruno Rauch gibt jüngeren Sängerinnen und Sängern eine Möglichkeit für Auftritte in professionellem Rahmen. Das junge Ensemble spielt denn auch mit Leidenschaft und voller Energie. Das Stück – eine Opéra bouffe – eine komische Oper – von Daniel-François-Esprit Auber – enthält Ohrwürmer und schmissige Musik. Regie führt Bruno Rauch. Es entsteht ein spritziger, unkonventioneller Abend. Der gerade darum so gut ankommt, weil er nicht so perfekt ist.

Weitere Aufführungen im Kirchgemeindehaus Neumünster bis 21. Oktober.

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