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Die Liebfrauenkirche in der Stadt Zürich
Legende: Die Liebfrauenkirche in der Stadt Zürich könnte dereinst zum Sitz des Bischofs von Zürich werden. Keystone
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Zürich Schaffhausen Angst vor dem «Kuckucks-Bischof»

Die Zürcher Katholiken lobbyieren im Hintergrund für ein eigenes Bistum und diskutieren mögliche Stolpersteine. Ein «worst case»-Szenario wäre, wenn Zürich den Bischof nicht selbst wählen könnte.

Seit Ende letzten Jahres ist ein alter Plan wieder brandaktuell: Die Zürcher Katholiken wollen sich vom Bistum Chur und dem umstrittenen Bischof Huonder lösen und ein eigenes Bistum bilden. Ein entsprechendes Gesuch aus Zürich ist derzeit unterwegs zum Vatikan. Ein Entscheid dürfte nicht vor nächstem Dezember gefällt werden. Dann reisen nämlich die Schweizer Bischöfe zum Papst.

Mitreden bei der Bischofswahl

Hinter den Kulissen läuft die Lobbyarbeit der Zürcher Katholiken. Denn sie wollen nicht nur ein eigenes Bistum haben, sondern auch bei der Wahl des Bischofs mitreden können. «Für es wäre es nicht gut, wenn der Vatikan einem neuen Bistum Zürich kein Bischofswahlrecht zugestehen würde», sagt Benno Schnüriger, Präsident des Zürcher Synodalrats, gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Allerdings: Schnüriger ist überzeugt, dass sich die Zürcher Katholiken in so einem Fall nicht die Waffen strecken würden: «Würde man uns so einen Kuckucks-Bischof ins Nest legen, würde sich die selbstbewusste katholische Kirche in Zürich sicher dagegen wehren.»

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6 Kommentare

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  • Kommentar von J-P. Simon, Nietzscheaner , Bern
    Kirche, Militär, Wirtschaft und Gelddynastie, Institutionen der Demokratie abgewendete Seite! Mehr nicht
  • Kommentar von Hans Knecht , Torny
    Es gibt seit den 90ern immer weniger Katholiken in der CH und da wollen die Zürcher ein eigenes Bistum bzw. mehr Verwaltungkosten? Sowas ist m.E. unlogisch. Da hätte eine Umstrukturierung der Bistümer mehr Sinn.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Die Hyrarchie verbietet die Wahl der kath. Würdenträger durch das Volk. Somit wird es schwierig, Bischof Huonder abzusetzen. Ein Bischof, der den goldenen Mittelweg wählt: Modernisierung der Kirche unter Beibehaltung der grundlegenden Elemente der Eucharistiefeier. wäre ideal. Huonder und Haas scheinen ihre Anhänger dermassen zu beeinflussen, dass diese sich bes. im Pensionsalter verpflichtet fühlen, in zahlreichen kirchl. Organisationen Gott in innigster Hingabe zu dienen.
    1. Antwort von Nico Basler , Basel
      Die dienen nicht mit innigster Hingabe Gott, sondern werden von Typen wie Huonder und Haas für ihre Zweck instrumentalisiert. Und merken es in ihre Naivität nicht. Irgendwie tragisch.
    2. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      Genau!
    3. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      Dass Bischof Huonders rückständige Gesinnung fraglich ist, lässt sich nicht bestreiten, aber dass man ihn derart respektlos in aller Öffentlichkeit als Kuckuckbischof bezeichnet und das SRF hier die Netiquette selber missachtet, indem es diesen Begriff noch im Bericht verwendet, ist doch alleeunterste Schublade. Dürfte man einen Imam auch so benennen????????