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Bözberg und Zürcher Weinland im Fokus der Nagra
Aus Tagesschau vom 27.09.2016.
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Zürich Schaffhausen Atommüll-Endlager: Bohrungen in fünf Zürcher Gemeinden geplant

Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat beim Bundesamt für Energie Gesuche für Sondierbohrungen eingereicht. Neben Orten im Kanton Aargau sollen die Bohrungen auch in fünf Zürcher Gemeinden stattfinden. Eine Übersicht.

  • In sechs Gemeinden im Kanton Zürich sollen Probebohrungen für ein Atommüll-Endlager durchgeführt werden. Die entsprechenden Gesuche wurden heute beim Bundesamt für Energie eingereicht.
  • Im Kanton Zürich sind fünf Gemeinden betroffen: Drei Bohrungen sollen in Trüllikon gemacht werden, zwei in Uhwiesen-Laufen.
  • Jeweils eine Bohrung ist in den Gemeinden Dachsen, Marthalen, Rheinau und Uhwiesen geplant.

Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat am Dienstag beim Bundesamt für Energie (BFE) die Gesuche für Sondierbohrungen eingereicht. Mit den jeweils acht Bohrungen will sie in den beiden Regionen Jura Ost und Zürich Nordost herausfinden, wie es im Erdinnern wirklich aussieht.

Im Kanton Zürich sollen drei Sondierungsbohrungen auf dem Gemeindegebiet von Trüllikon stattfinden, zwei in Uhwiesen-Laufen und jeweils eine auf den Gebieten der Gemeinden Dachsen, Marthalen und Rheinau.

Bohrungen nicht vor 2018

Bis die Bohrmaschinen in den beiden Gebieten Jura Ost und Zürich Nordost auffahren werden, dauert es noch einige Zeit. Die Nagra geht davon aus, dass die Bewilligungen frühestens Mitte 2018 vorliegen werden.

Effektiv bohren will sie gemäss einer Medienmitteilung vom Dienstag ohnehin erst, wenn die Etappe 2 im Auswahlverfahren für ein Tiefenlager abgeschlossen ist und der Bundesrat entschieden hat, in welchen Gebieten die Abklärungen vertieft werden sollen. Dieser Entscheid fällt nicht vor Ende 2018.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Da werden doch mal die richtigen Regionen vorgeschlagen...
    1. Antwort von Edi Steinlin  (stoni)
      Genau die richtigen, die ohne die, es den Kt. Bern gar nicht geben würde, das sind die Kantone die 1,2 Milliarden Finanzausgleich für Bern zahlen.
  • Kommentar von Werner Bechtel  (Werner Bechtel)
    Für was Atommüll Endlager, wenn die abgebrannten Brennstäbe noch 95% Energie enthalten, und diese gebraucht werden für KKW gen. IV? Sogar Walter Steinmann BFE, Doris Leuthard, Guy Parmelin, und das IPCC sehen darin in Zukunft eine Möglichkeit.
  • Kommentar von Judith Kaufmann  (Judith Kaufmann)
    Und wann kommt das Verhüllungsverbot für radioaktive Abfälle?