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«Inakzeptabel»: Stadtpräsidentin Corine Mauch äussert sich online zur Gewalt nach der Pride.
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Attacke auf Schwule in Zürich Stadtpräsidentin Corine Mauch verurteilt den Angriff

Nachdem am Wochenende ein homosexuelles Paar im Zürcher Kreis 4 angegriffen wurde, meldet sich die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch auf Facebook zu Wort. Sie sei empört und entsetzt über solche gewalttätigen Angriffe, hält sie fest.

Ebenfalls auf Facebook schildert einer der betroffenen Männer den Tathergang. Drei Jugendliche hätten das schwule Paar zuerst auf der Strasse beschimpft und danach zugeschlagen – nur wenige Meter entfernt vom Zuhause des Paares. Auf Facebook erhält das Paar viel Zuspruch: In hunderten Kommentaren drücken User ihr Mitgefühl aus, wünschen gute Besserung oder berichten von ähnlichen Erlebnissen.

Auch weitere Schwule angegriffen

Die Stadtpolizei Zürich fahndet zur Zeit nach den Tätern. Medienchef Marco Cortesi von der Zürcher Stadtpolizei bestätigt gegenüber SRF laufende Ermittlungen. «Ob der Angriff im Zusammenhang mit der Zürcher Pride steht, ist aber noch unklar. Wir suchen einfach nach Tätern, die andere verletzt haben.» Eine Statistik zu solchen Angriffen führt die Stadtpolizei nicht – ob Gewalt gegenüber Homosexuellen zugenommen hat, ist deshalb nicht klar.

Ich bin schockiert, wenn ich von solchen Vorfällen höre.
Autor: Roman HeggliGeschäftsleiter von Pink Cross

Beim Angriff auf das homosexuelle Paar am Wochenende handelt es sich laut der Schwulenorganisation Pink Cross aber nicht um einen Einzelfall. Geschäftsleiter Roman Heggli berichtet von drei anonymen Meldungen, die rund um die Zürcher Pride eingegangen seien. Mehrere schwule Männer seien tätlich angegriffen und bedroht worden. «Ich bin schockiert, wenn ich von solchen Vorfällen höre. Es trifft mich, wenn ich merke, dass wir nicht sicher sind in einer Stadt wie Zürich.» Dennoch sei es wichtig, als Schwule, Lesben oder Transsexuelle sichtbar zu sein.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Stephanie von Walterskirchen  (SVW)
    Das ist sehr traurig dass es solche unvorstellbaren Bösartigkeiten gibt. Leider finden die auch schon im Kindergartenalter statt. Was sind das für Täter. Ich mache mir viele Gedanken darüber und hoffe dass die Wurzel des Problems aufgedeckt und verhindert werden kann.
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  • Kommentar von Katja Richner  (Petra Beer)
    Kriminalität wird es auch geben, wenn die Gleichstellung zu 100% vollzogen ist, zumal nämlich auch Frauen Gewalt gegen Männer ausüben und auch gegen Homosexuelle etc. Jegliche Gewalt gegen bestimmte Gruppen unter dem Gleichstellungsthema abzuhandeln, führt in die Irre. Abgesehen davon, dass Homosexualität kein Geschlecht ist, sondern eine sexuelle Präferenz.
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  • Kommentar von Patrick Lohri  (Patrick Lohri)
    Gerne hätte ich noch Angaben über die Herkunft (Nationalität) der Täter gehabt!
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