Aufatmen in Wald: Die Höhenklinik ist gerettet

Die traditionsreiche Rehabilitationsklinik wird nicht nach Uster verlegt. Die Klinik bleibt in Wald und wird sogar ausgebaut. Beim Spital Uster soll trotzdem eine neue Abteilung entstehen. Dort sollen besonders komplexe Fälle behandelt werden.

Blick von der Höhenklinik Wald ins Panorama der Glarner Alpen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die phänomenale Aussicht bei der Höhenklinik Wald sollen Patientinnen und Patienten weiter geniessen können. SRF

Der Protest der Gemeindebehörden von Wald hat gewirkt. Die Trägerschaft der Höhenklinik Wald, die Stiftung Zürcher Höhenkliniken, will die Klinik in Wald weiterbetreiben. Sie hat eine Projektstudie für die Erneuerung der Klinik in Auftrag gegeben. Sie soll zeigen, ob die Klinik saniert oder neu gebaut werden soll.

Erleichterung in der Standortgemeinde

Der Gemeinderat von Wald ist erfreut über den Entscheid des Stiftungsrates. Die Höhenklinik sei der wichtigste Arbeitgeber in Wald, wird Gemeindepräsident Ernst Kocher in der Medienmitteilung zitiert: «Wir sind deshalb erfreut, dass die Klinik nicht nur bestehen bleibt, sondern modernisiert und weiterentwickelt wird.»

An den Plänen für eine neue Rehabilitationsklinik beim Spital Uster hält der Stiftungsrat dennoch fest. Diese Klinik werde spezifisch «auf die Rehabilitation komplexer Patientinnen und Patienten» ausgerichtet, heisst es in der Mitteilung weiter.