Aufwändige Bauarbeiten: Am Bellevue wird das Unmögliche möglich

Das Bellevue und die Quaibrücke mitten in der Stadt Zürich verwandeln sich nächstes Jahr in eine Grossbaustelle.

Bellevue und Quaibrücke: Trotz Baustelle sollen die Autos und Fussgänger auch während der Arbeiten durchkommen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bellevue und Quaibrücke: Trotz Baustelle sollen die Autos und Fussgänger auch während der Arbeiten durchkommen. Keystone

Während acht Monaten wird der Verkehrsknotenpunkt zwischen Bellevue und Quaibrücke saniert. Geplant sind am Bellevue neue Dächer auf den Wartehäuschen, behindertengerechte Haltestellen, ein neuer Veloweg sowie ein neues Entwässerungssystem. Neben diesen Neuerungen werden die Tramgleise ersetzt und die Strassen frisch asphaltiert.

Eine Bobbahn für Autos und Passarellen für die Fussgänger

Parallel zu den Arbeiten am Bellevue wird die Quaibrücke saniert und der vom Kanton einst angefochtene Spurabbau beim Sechseläutenplatz vollzogen. Die Hauptarbeiten starten gemäss Mitteilung vom Dienstag nach dem Sechseläuten, am 14. April 2015, und sollen Ende November beendet sein.

Die Stadt bemüht sich, dass es in dieser Zeit nicht zum Verkehrschaos kommt: Grundsätzlich stehen immer eine Spur in Richtung Tiefenbrunnen und zwei Spuren in der Gegenrichtung für den Autoverkehr zur Verfügung. Für Fussgänger werden Passerellen gebaut. Vom 11. Juli bis zum 14. August, also während der Sommerferien, ist das Bellevue für den Tram- und Busverkehr gesperrt. «Es braucht ganz sicher viel Nerven und Geduld», sagt Zürichs Tiefbauvorsteher Filippo Leutenegger (FDP) gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Auch der Münsterhof wird neu gestaltet

Zu den weiteren grösseren Bauvorhaben im kommenden Jahr gehören die Neugestaltung des Münsterhofs, der nach Abschluss der Bauarbeiten autofrei sein wird, und die Velostation Süd, mit der die Velo-Parkmöglichkeiten um den Hauptbahnhof verbessert werden sollen.