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Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 25.09.2019.
abspielen. Laufzeit 02:56 Minuten.
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Ausbau der Palliativpflege In Schaffhausen eröffnet das erste Sterbehospiz

Im Kanton Schaffhausen nimmt am 1. Oktober das erste Sterbehospiz seinen Betrieb auf. Todkranke Menschen, die nicht mehr Zuhause betreut werden können und nicht ins Kantonsspital oder in ein Altersheim wollen, um zu sterben, finden hier Aufnahme. Angesiedelt ist das Hospiz in einem separaten Bereich des Pflegezentrums Schönbühl in der Stadt Schaffhausen.

Es gibt bereits acht Anmeldungen für die beiden Plätze.
Autor: Markus PohlLeiter Sterbehospiz

Allerdings stehen lediglich zwei Einzelzimmer zur Verfügung. Obwohl einst vier Betten geplant waren, wollte der Schaffhauser Kantonsrat nicht mehr bewilligen. Leiter Markus Pohl findet dies schade. Schon jetzt zeige sich, dass die Nachfrage wesentlich grösser sei. «Es gibt schon acht Anmeldungen für die zwei Betten. Es waren es sogar neun. Eine Person ist jedoch inzwischen verstorben.» Pohl hofft deshalb, dass der Kanton möglichst bald die zwei weiteren Plätze genehmigt. Die Räumlichkeiten dafür stehen bereits zur Verfügung.

Wir dürfen uns jetzt nicht nervös machen lassen.
Autor: Walter VogelsangerRegierungsrat

Der zuständige Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger (SP) winkt allerdings ab: «Wir dürfen uns jetzt nicht nervös machen lassen. Der Kantonsrat hat es entschieden. Wir werden die Situation weiter beobachten.»

Das Hospiz ist nur ein Mosaikstück beim Ausbau des palliativen Angebots im Kanton Schaffhausen. So sollen auch eine neue Koordinationsstelle und ein spezialisiertes Ärzte- und Pflegeteam, das bei der Krebsliga angesiedelt ist, die Betreuung von Sterbenden verbessern. Für den Ausbau der Palliativpflege im Kanton hat das Parlament im Februar zwei Millionen Franken bewilligt während einer dreijährigen Pilotphase.

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