Ausweispflicht für grosse Feuerwerke: Polizei hat ein Auge drauf

Ab dem neuen Jahr - also ab Mitternacht an Silvester - gelten strengere Regeln fürs Feuerwerk-Abfeuern: Strafbar macht sich, wer ohne speziellen Ausweis grosse Feuerwerke zündet. Die Stadtzürcher Polizei hat ein Auge drauf, sie hat aber andere Prioritäten.

Die grösste Silvesterparty: Silvesterzauber in der Stadt Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die grösste Silvesterparty: Silvesterzauber in der Stadt Zürich. Keystone

Die neuen Regeln gelten für Feuerwerke der Kategorie 4: Das sind Feuerwerksbatterien, so genannte «Töpfe». Eine einzelne Rakete oder einen Vulkan kann mit der nötigen Vorsicht jeder und jede immer noch ohne Ausweis abfeuern.

Zuerst einen Kurs absolvieren

Um einen Ausweis zu bekommen, muss man zuerst einen eintägigen Kurs des Schweizerischen Feuerwehrverbandes besuchen, inklusive Abschlusstest. Rund 700 Personen haben laut der Nachrichtenagentur sda schon einen solchen Kurs absolviert.

Gar kein Feuerwerk in der Menschenmenge

Die wohl grösste Silvesterparty der Schweiz findet in der Stadt Zürich statt. Wie immer ist auch die Stadtpolizei auf Achse, um sicherzustellen, dass der Riesenanlass friedlich über die Bühne geht. Speziell auf die neuen Feuerwerks-Regeln achten werde man aber nicht, sagt Polizeisprecher René Ruf dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen»: «Für uns ist vor allem wichtig, dass niemand in der Menschenmenge rund ums Zürcher Seebecken jegliche Art von Feuerwerk abfeuert. Denn das ist verboten und wirklich gefährlich.»