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Was bei Autoneum schief läuft und wie es dazu kam
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Autoneum in der Krise Längjähriger Firmenchef Martin Hirzel muss gehen

Der Winterthurer Industriekonzern Autoneum kämpft schon länger mit Problemen. Bereits im ersten Halbjahr 2019 hat das Unternehmen rote Zahlen geschrieben. Im Frühjahr war Autoneum aber noch davon ausgegangen, das Ergebnis im zweiten Halbjahr verbessern zu können.

Aufgrund der «tiefgreifenden operativen und kommerziellen Probleme in Nordamerika» werde die Verbesserung der Resultate mehr Zeit erfordern als erwartet, heisst es nun in einer Mitteilung. Autoneum hat in Nordamerika offenbar gravierende Probleme mit zwei Werken.

Per sofort neuer Chef

Ende Juli hatte sich Firmenchef Martin Hirzel gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» noch zuversichtlich gezeigt. Der Konzern habe gehandelt und in den USA Sparmassnahmen eingeleitet. Zwei Monate später nun die Nachricht: Martin Hirzel verlässt Autoneum per sofort.

Hirzel hatte als erster CEO von Autoneum das Unternehmen 2011 nach der Abspaltung von Rieter in die Unabhängigkeit geführt. Per sofort übernimmt nun laut den Angaben Matthias Holzammer den Chefposten. Er hatte bis Anfang 2019 die Geschäftseinheit Europa von Autoneum geführt und dann das Unternehmen verlassen.

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