Autos verpesten Zürcher Agglomeration

Die Luftqualität ist 2012 in der gesamten Ostschweiz etwas besser geworden. Die Feinstaubbelastung ist aber immer noch zu hoch. Und vor allem entlang stark befahrener Verkehrsachsen rund um Zürich stinkts.

Abgase steigen aus einem Auspuff eines roten Autos Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Messstationen von Ostluft haben eine empfindliche Nase, auch wenn es um Abgase geht. Keystone

Der dichte Verkehr in der Zürcher Agglomeration ist auch in der Luft messbar. Gemäss der Organisation Ostluft wurden dort im vergangenen Jahr weiträumig zu hohe Werte an Stickstoffdioxid (NO2) gemessen. Dies im Gegensatz zu ländlichen Gebieten, wo der Grenzwert für NO2 seltener überschritten werde, heisst es im Jahresbericht.

Die zweite Problemzone der Luft in den Kantonen Zürich und Schaffhausen heisst Feinstaub. «Die Russkonzentrationen liegen grossflächig über dem gesundheitlich empfohlenen Zielwert», schreibt Ostluft. Der Tagesmittel-Grenzwert für Feinstaub sei an allen Messstationen überschritten worden. Wer wissen möchte, wie gut oder schlecht die Luft in der eigenen Region ist, kann dies mit einer neuen Gratis-App «airCheck» überprüfen.