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Bahnausbau im Kanton Zürich «Ein guter Tag für den öffentlichen Verkehr»

Bahnhof Stadelhofen und Brüttenertunnel: Der Bund erfüllt Zürichs ÖV-Wünsche – zur grossen Freude der Regierung.

Eine S-Bahn im Bahnhof Stadelhofen
Legende: Ein Nadelöhr, das bald Geschichte sein soll: Der Bahnhof Zürich-Stadelhofen. Keystone

Für knapp 12 Milliarden Franken will der Bundesrat bis 2035 das Schweizer Bahnnetz ausbauen. Auf der Liste, die er heute vorstellte, stehen auch der Brüttenertunnel, der die Kapazitäten zwischen Zürich und Winterthur erhöhen soll, sowie ein viertes Gleis für den Bahnhof Stadelhofen. Dies sind die beiden wichtigsten Projekte für das Zürcher S-Bahn-Netz.

Weiter unterstützt der Bund auch einen Ausbau der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Strecke auf durchgehend zwei Spuren sowie den Bau des Zimmerberg-Basistunnels, der bessere Verbindungen zwischen Zürich und der Zentralschweiz ermöglicht. Als folge dieser Ausbauten können zusätzliche Verbindungen mit Halb- und Viertelstundentakt angeboten werden, ersterer etwa zwischen Zürich und Schaffhausen, letzterer zwischen Zürich und Bern. Nicht im Ausbaupaket enthalten ist einzig die neue Haltestelle Grüze Nord in Winterthur.

SRF: Carmen Walker Späh, als Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich müssen Sie sehr glücklich sein?

Carmen Walker Späh: Ja, es ist ein guter Tag für den öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich. Wir sind dringend darauf angewiesen, dass man den Brüttenertunnel bauen und den Bahnhof Stadelhofen ausbauen kann. Dort platzen wir aus allen Nähten. Und dass das auch der Bund so sieht und die Finanzierung übernehmen will, ist ein sehr schöner Entscheid.

Was heisst das für die Passagiere?

Dass der ÖV im Kanton Zürich stabiler unterwegs sein wird und wir den Takt erhöhen können. Wir können unser bewährtes S-Bahnnetz den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechend ausbauen.

Die Botschaft zum Bahnausbau wird nun im Parlament behandelt, das voraussichtlich Ende 2019 entscheidet. Wie zuversichtlich sind Sie, dass Zürichs Wünsche auch dort erfüllt werden?

Ich bin zuversichtlich, weil wir nun einen klaren Entscheid des Bundesrates auf dem Tisch haben. Die Fakten sprechen für sich, so dass wir, glaube ich, die ganze Schweiz von der Notwendigkeit dieser Projekte überzeugen können. Aber ganz sicher ist man natürlich nie. Ich auf jeden Fall werde mich weiter einsetzen und kämpfen, bis der Beschluss unter Dach und Fach ist.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    2036 bin ich pensioniert. Ich kann mir dann den Pendlerwahnsinn von Myariaden von Leuten, den Dichtestress und die Folgen von Infrastrukturkollapsen bequem von daheim aus anschauen. Eure Kinder dürfen hingegen in der ersten Reihe durch die Hölle gehen. Ich hoffe, alle Wachstumsfolgenleugner können ruhig schlafen bei der Vorstellung.
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