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Zürich Schaffhausen Baustelle Hardbrücke: Mehr Stau als erwartet

Wegen des Baus einer neuen Tramlinie auf der Zürcher Hardbrücke steht den Autos seit Samstag nur noch je eine Spur zur Verfügung. Nicht zum ersten Mal in der Stadtzürcher Verkehrsgeschichte stellt eine Grossbaustelle auf der Hardbrücke die Autofahrerinnen und Autofahrer auf eine Geduldsprobe.

Autos auf der linken Hälfte der Brücke im Gegenverkehr, zwei leere Fahrspuren rechts mit einem Bagger im Hintergrund
Legende: Sanierung 2009: Schon damals hatte der Autoverkehr auf der Hardbrücke nur eine Spur pro Richtung zur Verfügung. Keystone

«Auf der A1 stadteinwärts, zwischen Altstetten und Hardturm, Stau und ein Zeitverlust von ca. 20 Minuten wegen einer Baustelle auf der Hardbrücke», meldete der Verkehrsdienst Viasuisse zum Beispiel am Dienstagmorgen. Martin Guggi von der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich gibt zu: «Aus Autofahrersicht ist die Baustelle Hardbrücke schwierig angelaufen.»

Von einem Stau in den anderen

Es brauche immer etwas Zeit, bis sich die Verkehrsteilnehmer an neue Wege gewöhnt haben. Erschwerend sei aber dazugekommen, dass es auf der Nord- und Westumfahrung ebenfalls Stau gehabt habe, erklärt Guggi: «Wir haben festgestellt, dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer versucht haben, den Stau auf der Autobahn via Stadt zu umfahren.» Zusatzverkehr, den die ehemalige Westtangente wegen der reduzierten Kapazität nicht mehr schlucken konnte.

Die Stadt beobachte die Situation genau und versuche noch Verbesserungen zu erreichen – beispielsweise durch eine Anpassung bei der Steuerung der Lichtsignale, versichert Guggi. Ebenso wichtig sei aber, dass sich die Verkehrsteilnehmer an die signalisierten Umfahrungen halten und nicht versuchen, auf Schleichwege auszuweichen.

(seib;simd; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 06:32 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Mehr Stau als erwartet – aber weniger, als erhofft, was? Kann mir keiner sagen, dass man vernünftigerweise nicht mit Chaos hätte rechnen müssen. Das ist Kalkül, darf aber nicht zugegeben werden, darum spricht man auch von „nicht wewartet“. Denn sonst wäre es ja ein Skandal. Und die 2 Spuren bleiben weg: Sie werden vom Tram benutzt. Die ganze Übung fusst also geradezu auf der Idee, den privaten Verkehr durch Raumverknappung lahmzulegen. Ich finde das Projekt ungeheuerlich.
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