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Zürich Schaffhausen «Bei uns gibt es keine Schulen, die abfallen»

Seit 40 Jahren arbeitet er für die Schule: Zuerst als Oberschullehrer (heute Sek C), nun kümmert er sich im Volksschulamt vor allem um Integration: Markus Truniger. Dieses Jahr erhält er den Bildungspreis der Pädagogischen Hochschule. Sein grosses Ziel: Die «absolute Chanchengleichheit».

Legende: Audio Interview mit Markus Truniger (3.11.2016) abspielen. Laufzeit 05:38 Minuten.
05:38 min, aus Regi ZH SH vom 03.11.2016.

Der Preis sei eine «schöne Anerkennung» und eine «grosse Ehre», sagt Markus Truniger im Interview mit dem Regionaljournal.

Seine wichtigsten Aussagen:

  • «Dank Quims (siehe Box) fallen die Schulen in schwierigen Verhältnissen nicht ab. In Berlin spricht man von 'zusammenfallenden Schulen'. Das haben wir im Kanton Zürich nicht.»
  • «Das Wichtigste ist, dass sich alle Kinder in der Schule wohlfühlen und weiterkommen - unabhängig von ihrer Herkunft.»
  • «Dass es so viele Flüchtlinge gibt, hat auch Auswirkungen auf die Schulen. Der Deutschunterricht wurde ausgebaut und in den Flüchtlingszentren wurden viele Aufnahmeklassen eingerichtet. Die Schulen in den Gemeinden haben das gut gemacht.»
  • «Das Ziel der totalen Chancengleichheit ist noch nicht erreicht. Die Schule kann das auch nicht alleine. Aber hier gibt es noch viel zu tun.»

kueh, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr

Bildungspreis

Markus Truniger habe sich schon früh um die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund gekümmert, begründet die Jury die Verleihung. Er lancierte unter anderem die Programme «Deutsch als Zweitsprache» (DaZ) und «Qualität in multikulturellen Schulen» (Quims). Dank Quims können Schulen mit vielen Ausländerkindern zusätzliche Lehrer einsetzen.

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