Spitalplanung Bis 600 neue Spitalbetten im Kanton Zürich benötigt

Der Kanton Zürich braucht bis zu 600 zusätzliche Spitalbetten. Grund ist die steigende Bevölkerung und die immer grössere Zahl von älteren Menschen. Die Zürcher Spitäler haben jedoch bereits mit der Planung der benötigten Betten begonnen.

Dieses Jahr wurde die neue Bettenstation im Triemli-Spital in Zürich eröffnet. Weitere neue Spitalbetten sind geplant. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dieses Jahr wurde die neue Bettenstation im Triemli-Spital in Zürich eröffnet. Weitere neue Spitalbetten sind geplant. Keystone

Wer im Kanton Zürich ins Spital muss, kann auch in Zukunft damit rechnen, dass für ihn ein Bett bereit steht. Zu diesem Schluss kommt der Bericht zur Zürcher Gesundheistversorgung. Das von den Spitälern bis ins Jahr 2025 geplante Angebot entspricht dem gemäss Prognose der Gesundheitsdirektion in Zukunft benötigten zusätzlichen Leistungsangebot.

42'000 zusätzliche Patienten

Die Spitäler im Kanton Zürich werden im Jahr 2025 aufgrund des Bevölkerungswachstums und der immer älter werdenden Menschen rund 42'000 (+18 Prozent) zusätzliche Patientinnen und Patienten behandeln.
Um diese versorgen zu können, geht die Gesundheitsdirektion in ihrem Prognosemodell von einem zusätzlichen Bedarf von 200 bis 600 stationären Betten aus. Die Spitäler planen laut eigenen Aussagen, die Zahl der Betten von heute rund 4500 auf knapp 5000 zu steigern. Sie bewegen sich damit also im prognostizierten Bereich.

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Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass 95 Prozent aller Zürcherinnen und Zürcher, die einen stationären Aufenthalt benötigen, ein Zürcher Spital wählen. Zudem lassen sich immer mehr Patienten aus anderen Kantonen im Kanton Zürich stationär behandeln.