Bucher Industries vermeldet gute Zahlen für das erste Halbjahr

Der Maschinen- und Fahrzeughersteller aus Niederweningen konnte Umsatz und Gewinn steigern und hat mehr Aufträge als im letzten Jahr. Besonders gut läuft das Geschäft mit den Maschinen für die Landwirtschaft.

Ein Traktor zieht einen Mehrscharen-Pflug über ein abgeerntetes Getreidefeld. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Maschinen für die Bodenbearbeitung aus dem Hause Bucher sind vor allem in Nordamerika gefragt. zvg

Im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2012 konnte Bucher das Konzernergebnis um 4,4 Prozent steigern. Per Ende Juni 2013 beträgt der Gewinn 95,1 Millionen Franken. Die neuen Aufträge liegen sogar um 13,5 Prozent über dem Stand des letzten Jahres. Bucher führt die guten Zahlen auf ein «insgesamt freundliches Marktumfeld» zurück.

Gefragte Pflüge und Sämaschinen

Besonders gut läuft das Geschäft mit den Landmaschinen. In dieser Sparte liegen die Aufträge sogar um 17,7 Prozent über dem Stand des Vorjahres. Und auch der Gewinn nahm um über 16 Prozent zu. In Nordamerika verkaufen sich die Maschinen für die Bodenbearbeitung besonders gut. In Brasilien ist die Nachfrage nach Sätechnik besonders hoch. Beide Märkte trugen masgeblich zur guten Entwicklung dieser Sparte bei.

CEO Philip Mosimann blickt zuversichtlich in die Zukunft. Bis Ende Jahr erwartet er eine weitere Steigerung von Umsatz und Gewinn. Es habe in Europa zwar Gewitterwolken am Horizont, sagt der Konzernchef gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen»: «Aber wir machen jetzt kein Schreckensszenario für das zweite Halbjahr.»