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Eine Frau bindet sich einem Mundschutz um.
Legende: Im Kanton Schaffhausen ist eine 30-Jährige am neuartigen Corona-Virus erkrankt. Sie befindet sich in Selbst-Isolation. Keystone
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Corona und die Folgen Erster bestätigter Fall aus dem Kanton Schaffhausen

Eine 30-jährige Frau ist positiv auf das neue Corona-Virus getestet worden, es gehe ihr gesundheitlich gut.

Im Kanton Schaffhausen ist ein erster Fall einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus bestätigt: Wie die Staatskanzlei mitteilt, handelt es sich dabei um eine 30-jährige Frau aus der Stadt Schaffhausen. Es gehe ihr gesundheitlich gut, weshalb sie sich Zuhause in Selbst-Isolation befinde. Auch ihre Angehörigen befänden sich in Selbst-Quarantäne.

Im Kanton Zürich hat die Zahl der Erkrankten seit Dienstag um zehn neue Fälle zugenommen. Insgesamt sind damit 59 bestätigte Ansteckungen bekannt. Der jüngste Neu-Infizierte ist ein einjähriger Knabe, wie die Zürcher Gesundheitsdirektion mitteilt. Neu dürfen zudem sämtliche Laboratorien im Kanton Zürich Blutproben auf Sars-CoV-2 testen.

Verkehrsbetriebe schützen Fahrpersonal

Die Verkehrsunternehmen im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds und im Kanton Schaffhausen ergreifen gemeinsam Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden und der Fahrgäste: Die vorderste Türe bei Bussen bleibt geschlossen und es wird ein Mindestabstand zum Fahrpersonal eingerichtet.

Zürcher Empfehlungen zur Verringerung der Ausbreitung

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  • Vermeiden Sie engen Kontakt zu Kindern und älteren oder chronisch kranken Personen.
  • Verzichten Sie auf den Besuch von Veranstaltungen oder Örtlichkeiten, wo Sie engen Kontakt mit einer grossen Personenzahl nicht vermeiden können.
  • Reduzieren Sie Besuche in Alters- und Pflegezentren und befolgen Sie, neben den Verhaltens- und Hygieneregeln, alle zusätzlichen Vorsichtsmassnahmen der jeweiligen Zentren.
  • Abstand halten – zum Beispiel ältere Menschen durch genügend Abstand schützen, beim Anstehen Abstand halten, bei Sitzungen Abstand halten.

Billettkauf beim Fahrpersonal ist vorläufig nicht mehr möglich. Das Billett muss zwingend vor Antritt der Fahrt am Automaten oder über eine App gelöst werden. Gleichzeitig werden die Desinfektion und Reinigung der Fahrzeuge intensiviert.

Die Verkehrsbetriebe wollen so sicherstellen, dass sie den öffentlichen Verkehr aufrechterhalten können, auch wenn sich das Coronavirus weiter ausbreitet.

Zürcher Stadtparlament sagt Sitzung ab

Das Büro des Zürcher Gemeinderates begründet seinen Entscheid mit der Ausbreitung des Coronavirus: Es sei offensichtlich, dass die Platzverhältnisse im Rathaus eine Umsetzung der Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit nicht zulassen. Wenn der Rat tagt, nehmen in den schmalen Bänken des historischen Plenarsaales jeweils 125 Personen Platz. Deshalb findet die Sitzung am nächsten Mittwoch nicht statt.

Von der Absage seien keine Geschäfte betroffen, die dringend behandelt werden müssen, weil sonst gesetzliche Fristen nicht eingehalten werden. Der Rat suche nun einen alternativen Sitzungsort, damit möglichst bald wieder Sitzungen stattfinden können. Die Kommissionen, welche die Geschäfte des Rates vorbereiten, sind vom Entscheid nicht betroffen. Ihre Sitzungen finden statt.

Auch Kantonsrat prüft Massnahmen

Noch weniger Abstand halten, können die 180 Mitglieder des Zürcher Kantonsrates. Am Montag hatte die Sitzung noch stattgefunden. Man habe damit ein Zeichen setzen wollen, dass die politischen Behörden noch funktionsfähig seien, erklärt Ratspräsident Dieter Kläy im «Regionaljournal».

Corona-Hotlines Zürich und Schaffhausen

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  • Zürcher 24h-Hotline für Veranstalter und Gemeinden: 0800 044 117.
  • 24h-Ärztefon: 0800 33 66 55
    (für medizinische Fragen rund um das Coronavirus)
  • Hotline des Kantons Schaffhausen: 052 632 70 01
    (Montag bis Freitag, 08.00 bis 18:00 Uhr in Betrieb)
  • 24h-Hotline des Bundesamts für Gesundheit: 058 463 00 00

Das Parlament sei eine überschaubare Gruppe, seine Mitglieder seien bekannt. Deshalb sei der Entscheid vertretbar gewesen, führt Kläy weiter aus. Für die nächsten Sitzungen suche man nun aber eine neue Örtlichkeit, in der sich die Vorgaben des BAG bezüglich Abstand besser einhalten lassen. Kläy ist zuversichtlich, dass das Parlament bis nächsten Montag eine Lösung wird.

NEWSQuelle: bag.admin, 02.03.2020So können Sie sich schützenIn Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.Gründlich Hände waschen.Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.Papiertaschentuch nach Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer.Händeschütteln vermeiden.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 11.03.2020, 12:03 Uhr; sda/simd;kueh;mark;seib

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Alles gut und recht. Aber bei allen zurzeit getroffenen Massnahmen, hat sich irgendjemand mal Gedanken darüber gemacht, wie das weitergehen soll, wenn das Virus noch 6, 10 oder 20 Monate grassiert? Keine Sportveranstaltungen? Kinos und Grenzen zu? Homeoffice? Quarantänen? Keine Messen und GVs? Alle Medien voll mit Meldungen über das Virus, tägliche Todeszahlen?
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