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Daniel Hodel, RIchard Wolff und Marco Camin im Radiostudio Zürich.
Legende: Daniel Hodel, Richard Wolff und Marco Camin (v.l.n.r.) im Radiostudio Zürich. SRF
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Zürich Schaffhausen Das Streitgespräch

Sie haben unterschiedliche Vorstellungen, aber dasselbe Ziel: Marco Camin, Daniel Hodel und Richard Wolff wollen den frei werdenden Sitz in der Zürcher Stadtregierung ergattern. Im Streitgespräch diskutieren sie über Finanzen, Investitionen und Verkehrsfragen.

Gute Noten für Zürich: alle drei Kandidaten loben die Limmatstadt. Marco Camin (FDP): «Hut ab für die Leistungen der Stadtverwaltung.» Daniel Hodel (GLP): «Zürich überprüft und hinterfragt die Leistungen.» Richard Wolff (AL): «Die Stadt ist sehr schön und immer sauber.»

Audio
Die Kandidaten im Streitgespräch (Hans-Peter Künzi, 7.2.2013)
18:41 min
abspielen. Laufzeit 18 Minuten 41 Sekunden.

Handlungsbedarf sieht Hodel bei den Investitionen. Wolff und Camin kritisieren das Verhältnis zum Kanton und zum Bund. Zürich müsse besser kommunizieren und sich auf kantonaler und nationaler Ebene für städtische Anliegen einsetzen.

Alarmzeichen bei den Finanzen

Für Daniel Hodel ist das 30-Millionen-Defizit in der Rechnung 2012 «eine Punktlandung». Richard Wolff warnt vor Steuersenkungen: «Wir müssen aufpassen, dass die Erträge nicht einbrechen.» Auch Marco Camin sieht Alarmzeichen. Seine Sorge gilt dem Gewerbe: «Es darf nicht sein, dass sich das Gewerbe zurückzieht.»

3 x Ja zum geplanten Bundeszentrum für Asylsuchende

Während die Kandidaten unterschiedliche Meinungen haben zu Grossprojekten wie Fussballstadion oder Kongresszentrum, sind sie einigermassen einig in der Haltung zum geplanten Asylzentrum, das der Bund auf dem Duttweiler-Areal in Zürich-West einrichten will.

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