Das Wirschaftsjahr 2014

Verhalten, harzig und ein paar wenige Unternehmen, die Geschichte geschrieben und expandiert haben: Über dem Wirtschaftsjahr 2014 in der Region Zürich und Schaffhausen lag der Schatten einer weltweiten Krise.

Für die beiden Grossbanken CS und UBS hat das Jahr 2014 noch gut begonnen. Sie fanden wieder in die Gewinnzone zurück, präsentierten sehr gute Zahlen für das Vorjahr. Und trotzdem zahlten sie dem Staat immer noch keine Steuern. Sie hatten zuvor einfach zu grosse Verluste geschrieben.

Das beschädigte Image der Banken bekam auch die Zürcher Kantonalbank zu spüren. Die Politik verpasste ihr einen Dämpfer. Das Parlament verweigerte ihr eine grosszügige Aufstockung des Eigenkapitals und mehr Freiheiten beim Handel mit Fremdkapital.

Es harzte...

Zäh und harzig lief es auch beim Winterthurer Industriekonzern Sulzer. Auch der Verkauf von Sulzer Metco an den Konzern Oerlikon, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Noch härter traf es die Firma Marquart im Kanton Schaffhausen. Der Produktionsstandort für elektrische Geräte in Herblingen wurde geschlossen, betroffen waren 60 Angestellte. Aber es gab auch gute Wirtschaftsnachrichten im Jahr 2014.

...oder lief wie geschmiert

Positive Schlagzeilen schrieb der Kilchberger Schokoladenfabrikant Lindt & Sprüngli. Er übernahm den US-Konzern Russel Stover für 1,3 Milliarden Franken. Und noch ein zweites Zürcher Unternehmen war auf Expansionskurs. Der Baukonzern Implenia gab kurz vor Weihnachten bekannt, dass er eine Abteilung des deutschen Bilfinger-Konzerns übernommen hatte.

(meim;meys; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)