Das Zürcher Theaterspektakel wird behindertengerecht

Den Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen besser gerecht werden: Unter dem Titel «inklusiv» will das Theaterspektakel seine Vorstellungen dieses Jahr auch Blinden, Gehörlosen und Schwerhörigen zugänglich machen.

Blick auf das Festgelände des Theaterspektakels. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Theaterspektakel 2013 soll ein Fest für alle werden. Keystone

Altbewährtes beibehalten und Neues ausprobieren: Das ist das Motto von Sandro Lunin, künstlerischer Leiter des Theaterspektakels. Die Neuerungen im Jahr 2013 stehen unter dem Titel «inklusiv»: «Wir haben Vorstellungen, die für Gehörlose in Gebärdensprache untertitelt werden. Wir haben Audiodeskriptionen für Blinde. Und wir werden an bestimmen Spielorten Induktionsschleifen legen, damit sich Menschen mit Hörgeräten direkt in den Ton der Bühne einklinken können.»

Das Globale im Kleinen

In künstlerischer Hinsicht geht das Theaterspektakel weiter auf dem Weg hin zu mehr politischem Theater. «Wir haben viele Produktionen von ausserhalb von Europa, die ihre Stoffe an Europa spiegeln, um über Umwege über ihre eigene Situation zu erzählen», sagt Lunin zum «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Aber auch sehr regionale Stoffe finden Platz. «Sie erkunden in einer Art Tiefenbohrung ihre Welt ganz genau - und das erhält dann wieder globale Bedeutung.»

Der Vorverkauf beginnt am 10. Juli. Das Theaterspektakel läuft dann vom 15. August bis am 1. September.