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Debakel bei der KBA Hard Schaffhauser Stadtparlament zieht einen Schlussstrich

Der Grosse Stadtrat genehmigt unter Knurren die Bauabrechnung der Kehrichtbehandlungsanlage Hard.

Für den Müll: Rund 24 Mio. Franken warf die Stadt bei der KBA Hard zum Fenster hinaus.
Legende: Für den Müll: Rund 24 Mio. Franken warf die Stadt bei der KBA Hard zum Fenster hinaus. SRF

Sie war viel teurer als geplant und funktionierte am Schluss nicht wie gewünscht. Die Erneuerung der Schaffhauser Kehrichtbehandlungsanlage KBA Hard, die 2013 notfallmässig gestoppt wurde, war ein bauliches und politisches Debakel. Es hallt bis heute nach.

Immerhin: Jene Teile der Anlage, welche die Betreibergemeinden zum Laufen gebracht haben, schreiben unterdessen schwarze Zahlen. Trotzdem: Unter dem Strich setzte die Stadt Schaffhausen mit dem Projekt fast 24 Millionen Franken in den Sand.

Die Lehren gezogen

Mit der Genehmigung der Bauabrechnung hat das Parlament nun einen formellen Schlussstrich gezogen. «Es gibt nichts schönzureden. Das Projekt ist gescheitert, der finanzielle Schaden gross», sagte Stadträtin Katrin Bernath (GLP). Dem Parlament konnte sie aber zusichern, dass die Stadt ihre Lehren gezogen, die Bauprozesse angepasst und die Projektkontrollen verbessert habe. «Ein Projekt wie die KBA Hard würden wir heute ganz anders angehen.»

Eine Minderheit der SVP mochte der Bauabrechnung dennoch nicht zustimmen.

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