Dem wahren Osterhasen auf der Spur

Der Feldhase ist in der Schweiz praktisch nicht mehr auffindbar. Die Bestände nehmen seit Jahren ab oder bleiben auf sehr tiefem Niveau stabil. Nun wurden ausgerechnet in der Stadt Zürich mögliche Feldhasen-Spuren gefunden.

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«StadtWildTiere»

Ein Projekt von freiwilligen Wildtierfreunden in Zürich. Gemeinsam mit der Stadtbevölkerung werden Beobachtungen von Wildtieren in der Stadt gesammelt und auf der Website stadtwildtiere.ch veröffentlicht. Mit Hilfe der Daten wollen Wildtiere im Siedlungsraum gezielt gefördert werden.

Es war für Wildtierfreunde eine kleinere Sensation, als Mitarbeiter des Projekts «StadtWildTiere» (siehe Box) vor ein paar Wochen auf dem Adlisberg in der Stadt Zürich mögliche Spuren eines Feldhasen entdeckten. «Wir waren sehr erfreut», sagt Adrian Dietrich von «StadtWildTiere», «wir dachten eigentlich nicht, dass es auf Stadtgebiet noch Feldhasen gibt.»

Wälder in der Stadt würden sehr stark genutzt, so Dietrich, von Spaziergängern, Hunden, Bikern, und das sei für den Feldhasen kein optimales Umfeld. Deshalb will «StadtWildTiere» nun zusammen mit der Stadt Zürich die Bedingungen für den Feldhasen verbessern: «Es sollte mehr Acker und Wiesen geben, auf denen man das Gras stehen lässt - dies fördert den Feldhasen.»