Legislaturziele Der neue Schaffhauser Stadtrat will die Stadt bewegen

Unter dem Motto «Üsi Stadt in Bewegig» hat der Schaffhauser Stadtrat seine Ziele für die Amtszeit bis 2020 präsentiert. Überraschendes oder Neues kam dabei allerdings nicht heraus.

Die Schaffhauser Stadtregierung spaziert dem Rheinufer entlang. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Marschiert seit dem 1. Januar 2017 in dieser Zusammensetzung vorwärts: Die Schaffhauser Stadtregieung am Rheinufer. zvg

Die Präsentation der Legislaturziele fand nicht im Stadthaus, sondern im Museum zu Allerheiligen statt. Das darf man symbolisch verstehen. Im Museumsviertel befindet sich gewissermassen einer der politischen Hotspots der Stadt: der Kammgarn-Westflügel. Seit dem Auszug der Hallen für Neue Kunst steht er leer. Eine neue Nutzung ist eines der grossen Ziele des Stadtrates in den nächsten vier Jahren.

Zu den grossen Projekten der neuen Amtsperiode gehören auch die Sanierung des maroden Stadthausgevierts sowie die Fusion der städtischen Verkehrsbetriebe mit den Regionalbussen. Dies ist seit Jahren geplant, kommt aber nicht vom Fleck.

Schaffhausen sei eine dynamische und lebendige Stadt. Das soll auch so bleiben, hiess es bei der Präsentation der Legislatur-Ziele. Dazu passt, dass der Stadtrat öffentliche Räume und Plätze in den nächsten Jahren aufwerten möchte; sowohl in den Quartieren wie auch in der Altstadt. Diese soll als Erlebnis- und Einkaufsort gestärkt werden. Der Stadtrat verspricht in diesem Zusammenhang, dass er unter anderem die Boulevardrestaurants weiter fördern möchte.