Kampf um Üetliberg Der Streit um den Zürcher Hausberg geht weiter

Der Verein «Pro Üetliberg» rekurriert gegen den neuen Gestaltungsplan für den Zürcher Hausberg. Auf dem Üetliberg, so die Begründung, herrsche damit immer noch zu viel Betrieb.

Der Üetliberg in der Abenddämmerung Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Über allen Gipfeln ist Ruh'», heisst es in Goethes Gedicht. Im Fall des Üetlibergs ist davon nichts zu spüren. Keystone

  • Worum geht es? Vor einem Monat hat der Zürcher Regierungsrat einen neuen Gestaltungsplan für den Üetliberg festgelegt. Er hoffte, damit allen Parteien, Vereinen, Gemeinden und dem Uto-Kulm-Besitzer gerecht zu werden. Um die Nutzung des Üetlibergs wird seit Jahren gestritten.
  • Die Streitpunkte: Für den Verein Pro Üetliberg bedeutet der neue Gestaltungsplan generell eine Verschlechterung der Situation. So werde die Aussicht durch die Vergrösserung des Aussenbereichs des Restaurants geschmälert. Ausserdem habe die zukünftige Regelung der Events mehr Verkehr und Lärm zur Folge.
  • Die Konsequenzen: Der Verein Pro Üetliberg legt Rekurs ein. Er hofft, dass er vom Regierungsrat Recht erhält. Ein Weiterzug müsste sich der Verein aus finanziellen Gründen gut überlegen. Im Kampf um den Üetliberg hat der Verein schon mehr als 50'000 Franken ausgegeben.