Derby light: FCZ und FCW starten im Letzigrund in die neue Saison

Mit dem FC Zürich, Servette, Aarau und Xamax ist die Challenge League in dieser Saison so stark wie noch nie. Der FC Winterthur ist in dieser Liga deshalb eher zu den kleinen Fischen zu zählen. Der Vorfreude auf die Begegnungen tut dies keinen Abbruch.

Mösli, im Hintergrund das Stadion Schützenwiese Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Andreas Mösli sieht seinen FC Winterthur im Derby gegen den FC Zürich klar in der Rolle des David. SRF

Für den FC Winterthur beginnt die neue Fussball-Saison mit einem «Knaller»: Gleich im ersten Match muss er im Letzigrund gegen den FC Zürich antreten. Statt dem Stadtrivalen-Derby sorgt nun also ein Kantonsrivalen-Derby für Spannung und einen grossen Fan-Aufmarsch.

«Die Vorfreude ist zum Saisonstart sowieso gross. Endlich wieder Fussball», sagt Andreas Mösli, der Geschäftsführer des FC Winterthur, im «Regionaljournal»: «Wenn es nun gegen den FCZ geht, dann ist das schon sehr speziell.» Die Fans des FCW haben sich für ihren ersten Auftritt im Letzigrund einiges einfallen lassen. Einige fahren mit dem Velo an das erste Derby gegen den Kantonsrivalen seit 21 Jahren.

Zwei verschiedene Fussballwelten

Auf die Saison vorbereitet hat sich der FCW daheim im Stadion Schützenwiese. «Wir haben hier eine sehr gute Anlage. Und wir haben auch nicht das Geld, um in ein Trainingslager zu gehen», hält Mösli fest. Er sieht seinen FCW ganz klar in der Rolle des David, der gegen Goliath antritt. Klar sei, dass der FCZ stärker unter Druck stehe als der FCW. «Das kann für uns ein Vorteil sein.»

Die Challenge League sei so attraktiv wie noch nie, sagt Mösli. Zu verdanken ist das natürlich dem FC Zürich, der in der Challenge League um seine Rehabilitation kämpft.

Aber auch andere ehemalige Super-League-Clubs, wie Xamax, Servette oder Aarau, wollen im Kampf um den Aufstieg in die höchste Liga ein Wörtchen mitreden. Und der FC Schaffhausen ist durch sein neues Stadion ebenfalls beflügelt. Die neue Challenge-League-Saison verspricht deshalb viele packende Begegnungen.