Deutlich weniger Kriminalität im Kanton Schaffhausen

3325 Delikte zählte die Schaffhauser Polizei im vergangenen Jahr - so wenige wie seit 2008 nicht mehr. Besonders deutlich war der Rückgang bei den schweren Gewaltdelikten. Kurt Blöchlinger, Kommandant der Polizei, spricht von einer «wirklich guten Sicherheitslage».

Ein Einbrecher bricht ein Fenster auf Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nur bei den Einbrüchen verzeichnet die Schaffhauser Polizei eine Zunahme. Symbolbild/Colourbox

Sieben Prozent weniger Straftaten, 25 Prozent weniger Gewaltdelikte: Die Zahlen der Kriminalstatistik des Kantons Schaffhausen können sich sehen lassen. Philipp Maier, Chef der Kriminalpolizei, spricht deshalb deshalb gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von einem «sehr tiefen Niveau der Kriminalität».

Rechnet man spezielle «Kriminalfälle» wie zum Beispiel Schwarzfahrer weg, die im Kanton Schaffhausen - im Gegensatz zu anderen Kantonen - ebenfalls in der Statistik auftauchen, ist die Kriminalitätsrate so tief wie noch nie seit 2008. Länger zurück lassen sich die Kriminalsttatistiken wegen der früher unterschiedlichen Methodik nicht direkt vergleichen.

Fensterbohrer vermiest Statistik

Ein Wermutstropfen gibt es allerdings in der Statistik: Die Einbrüche haben um zwölf Prozent zugenommen. Diese Zunahme lässt sich allerdings mit einem einzigen Verbrecher erklären: dem sogenannten Fensterbohrer, der im letzten Frühling im Reiat sein Unwesen trieb. Ihn hat die Polizei verhaftet.