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«Regionaljournal Wochengast» «Die Diskussionskultur der Arbeitnehmer lässt zu wünschen übrig»

Legende: Audio «Lohndumping hat nicht zugenommen» (5.3.2017) abspielen. Laufzeit 17:38 Minuten.
17:38 min, aus Regi ZH SH vom 05.03.2017.

Bruno Sauter zum Lohndumping im Kanton Zürich:

  • «Die allermeisten Unternehmen zahlen korrekte Löhne
  • «Lohndumping ist zu bekämpfen. Das machen wir. Weil wir das so gut machen, kommen mehr Fälle ans Licht, das bedeutet nicht, dass es effektiv mehr Fälle von Lohndumping gibt.»
  • «Es gibt kein systematisches Lohndumping. Nur weil man vermehrt dort kontrolliert, wo ein Verdacht besteht, findet man auch mehr Fälle.»
  • «Wir werden in Zukunft versuchen, mehr Zahlen zum Lohndumping zu veröffentlichen

Bruno Sauters Kritik an den Gewerkschaften:

  • «Es braucht eine Diskussionskultur, auf deren Grundlage vertrauensvoll eine Lösung gefunden werden kann. Dies war nicht der Fall
  • «Wenn Sie Forderungen stellen, die mit Sicherheit keine Mehrheit findet, ist das taktisch nicht sehr geschickt
  • «Es gibt ein Kräftemessen zwischen den verschiedenen Gewerkschaftsvertretern. Die eine Seite der Gewerkschaften sollte sich wieder einmal überlegen, ob es sinnvoll ist mitzudiskutieren, wenn man gleichzeitig Obstruktion betreibt

Die Tripartite Kommission, welche die Einhaltung der Arbeitsmarktvorschriften im Kanton Zürich überprüft, hat sich gegen die Einführung eines verbindlichen Mindestlohns im Verkauf und dem Maschinenbau ausgesprochen. Bruno Sauter ist als Chef des Zürcher Amtes für Wirtschaft und Arbeit der Präsident dieser Kommission.

(sda/simd; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)

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3 Kommentare

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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Arbeitgeber, natürlich....
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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Vielleicht schneiden die Arbeitnehmer sich ins eigene Fleisch,wenn sie weiterhin gerne billigere Einwanderer einstellen, Lohndumping betreiben und sehr oft die älteren und auch teureren CHer ausmobben oder links liegen lassen. Denn genau die EU-Länder pflegen eine andere Disskussionskultur mit den Arbeitnehmern, nämlich Streiks. Vielleicht erleben wir mal wie die EU-Einwanderer für bessere Arbeitsbedingungen in der CH kämpfen. Man wird sich wehmütig an die braven CH-Arbeitnehmer erinnern.
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    1. Antwort von Susanna Beerli (S. Beerli)
      Ich glaube kaum, dass Arbeitnehmer billige Einwanderer einstellen (ich nehme an das war ein Verschreiber). Ansonsten ein wirklich grässliches und tendenziöses Interview indem wieder mal versucht wird die SVP als böse darzustellen.
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