10 Jahre Glattalbahn «Die Glattalbahn ist das verbindende Element der Region»

Am 10. Dezember 2006 nahm die erste Etappe der Glattalbahn ihren Betrieb auf. Die Strecke führte vom Hallenstadion in Zürich Oerlikon nach Auzelg. Später kamen zwei weitere Etappen dazu. 10 Jahre nach dem Start der neuen Bahn zieht Direktor Matthias Keller eine positive Bilanz – und baut weiter.

Bundesrat Moritz Leuenberger vor einem Tram der Glattalbahn Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Eröffnung der Glattalbahn im Dezember 2006 feierte auch der damalige Bundespräsident Moritz Leuenberger. Keystone

Für Matthias Keller, Direktor der Verkehrsbetriebe Glattal, ist die Glattalbahn eine Erfolgsgeschichte. 10 Jahre nach der Inbetriebnahme der ersten Etappe zählt sie heute 7,5 Millionen Passagiere.

«  Die Anzahl der Fahrgäste nimmt jedes Jahr – je nach Linie – zwischen 7 und 12 Prozent zu. »

Matthias Keller
Direktor Verkehrsbetriebe Glattal

Den Erfolg der Bahn mache aus, dass sie das verbindende Element zwischen den Gemeinden im Glattal sei, sagt Matthias Keller im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Fünf Barrieren geplant

Zur Verhinderung weiterer schwerer Unfälle seien an den fünf gefährlichsten Übergängen Barrieren geplant. Im Frühling 2017 soll die erste dieser fünf Barrieren gebaut werden – sofern keine Einsprachen eingehen.

Auch die Strecke wird weiter ausgebaut, einerseits Richtung Dübendorf, andererseits in Richtung Bassersdorf. Diese Pläne stecken jedoch erst in der Anfangsphase. Matthias Keller rechnet vor, dass diese Strecken etwas 2025 in Betrieb gehen könnten.