Optimistisch für die Zukunft Die SHKB schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Die Schaffhauser Kantonalbank verzeichnete 2016 den zweithöchsten Gewinn der Geschichte. Kundenvermögen und Vermögensverwaltung legten zu. Der Kanton erhält mehr Geld. Die SHKB will aber auch investieren, etwa in neue Angebote und den Umbau des Hauptsitzes.

  • Die SHKB machte 2016 einen Gewinn von 39.1 Millionen Franken. Der zweithöchste der Geschichte.
  • Der Gewinn ist massiv tiefer als im letzten Jahr. Die Erklärung: Die SHKB hat letztes Jahr viel Geld eingenommen mit dem Verkauf der Swisscanto und der Finnova-Aktien.
  • Der Kanton erhält 26,9 Millionen Franken von der SHKB.
  • Die Kundengelder stiegen auf 302,6 Millionen Franken (+6,8%).
  • Die Vermögensverwaltung legte um 9,4 % zu.
  • Die Zukunft bleibe eine Herausforderung, wegen Negativzinsen, Frankenstärke und turbulenter Finanzmärkte, erklären die Bank-Verantwortlichen.

Ein Rekordergebnis im Jahr 2015, ein sehr gutes Ergebnis 2016: Die Schaffhauser Kantonalbank kann zufrieden sein - und investiert das Geld, das sie verdient. Die SHKB baut ihren Hauptsitz und die Herrenstube um. Seit einem Jahr gibt es eine modernere Website und Ende 2017 werden eine neue Anlageberatung und ein neues E-Banking eingeführt.

«  Wir können's nur noch etwas besser machen als die Konkurrenz. »

Martin Vogel
Chef der Schaffhauser Kantonalbank

Für die Zukunft ist die Bank verhalten optimistisch: Die unsichere Lage mit Negativzinsen, Frankenstärke und turbulenten Finanzmärkten beeinträchtige das Geschäft. Die Bank rechnet für das nächste Jahr mit geringeren Erträgen.