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Die Sieber-Werke ohne Sieber Der Pfuusbus ist bereit

Nach dem Tod von Ernst Sieber ist die Zeit für seine Sozialwerke nicht stehen geblieben - ihre Arbeit geht weiter.

Pfarrer Ernst Sieber mit seinen weissen Haaren und dem weissen Bart spricht mit erhobenem Zeigefinger.
Legende: Pfarrer Sieber ist im Mai 91-jährig verstorben. Keystone

Ob mit oder ohne ihren Gründer und Namensgeber, die Unterkünfte für die kalte Jahreszeit müssen bereit sein, sagt Christoph Zingg, der die Sozialwerke Pfarrer Sieber leitet: «Wenn es kalt und dunkel wird, werden wir am meisten gebraucht. Und wir sind bereit dafür.»

Selbstverständlich ist es nicht, dass die Notschlafstellen wie Pfuusbus oder Iglu parat stehen. Denn nach dem Tod von Ernst Sieber im Frühjahr sei es schwierig gewesen, die tägliche Arbeit konzentriert weiterzuführen, so Zingg.

Christoph Zingg und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten viel Zeit damit verbracht, Organisationen und Leute davon zu überzeugen, sich auch nach dem Ableben Ernst Siebers für Obdachlose zu engagieren.

Offenbar mit Erfolg: Nicht nur sind die Notschlafstellen bereit für den ersten Winter ohne ihren Gründer, auch die Obdachlosenweihnacht im Hotel Marriot findet dieses Jahr statt wie in den Jahren zuvor. Auch wenn Pfarrer Sieber von vielen schmerzlich vermisst wird, lebt sein Werk weiter.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Nein, auch ich (80-jährig) kämpfe mit eingeschlafenen Füssen, Gliederschmerzen und Rheuma, Herr Gurzeler! Trotzdem halte ich Augen und Ohren offen. In unserer Gesellschaft sollte man noch mit einer eigenen Meinung (und laut Infos!) kritische Gedanken äussern dürfen, ohne "aufs hohe Ross gestiegen zu sein"! Kranke und plötzlich in Not geratene Menschen sollten in unserem Politsystem wirklich mit sozialen Staatseinrichtungen abgedeckt werden. Alkohol, Drogen und Park-Bänke sind keine Alternativen!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wer sind eigentlich diese "Obdachlosen" in Zürich, für die sich die Nachfolger von Pfarrer Sieber weiterhin so einsetzen? Wer sich darüber sachlich informiert, stellt schnell fest: Es sind meistens Leute, die sich in einer geheizten Sozialwohnung nicht wohl fühlen und lieber unter Brücken oder auf Bänken leben wollen! Es sind völlig ausgeflippte Randgrüppeler, die sich aus der Norm-Gesellschaft verabschiedet haben! Oft sind der Alkohol- und Drogenkonsum ihre einzigen Tages-Wünsche!
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    1. Antwort von Beat Gurzeler (B.Gurzeler, alias Rollstuhlrocker)
      @ Bolliger: Nicht so aufs " Hohe Ross setzten" ich könnte Ihnen einige Sachen erzählen, vielleicht würde beim Erzählen , sich Ihre Augen und Ihr Mund weit öffnen, ich nehme an das Sie sich bei bester Gesundheit erfreuen, schön für Sie aber es gibt auch andere, denken Sie ein wenig weiter in Ihrem Alter ( gelesen im 80 zigsten Lebensjahr ).
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