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Wochengast Severin Pflüger «Die SVP hat auch viele Positionen, die uns abstossen»

Die FDP der Stadt Zürich tritt mit Filippo Leutenegger und Michael Baumer zu den Stadtratswahlen 2018 an. Ausserdem hat die Partei bekräftigt, dass sie zusammen mit der SVP und der CVP die linksgrüne Mehrheit im Stadtrat angreifen will. FDP-Präsident Severin Pflüger verteidigt diese Strategie.

Legende: Audio Interview mit Severin Pflüger (25.6.2017) abspielen. Laufzeit 18:11 Minuten.
18:11 min

SRF: Passen SVP und FDP wirklich so gut zusammen, wie Sie nun behaupten?

Severin Pflüger: Gewisse Themen machen wir tatsächlich lieber mit links. Ich denke da an Kulturthemen oder die Einführung der Tagesschulen. Die SVP hat auch viele Positionen, die uns abstossen, z.B. ihre Angriffe auf die Bilateralen. Denn das schadet der Wirtschaft. Aber in Zürich da geht es um Finanzen oder um das viele Geld, das in den Wohnungsmarkt gesteckt wird, ohne dass es etwas nützt. Dies sind wichtige Themen für uns. Und da gibt es eine gute Zusammenarbeit mit der SVP.

Ist das glaubhaft, wenn sie von «abstossenden Positionen» sprechen und bei den Wahlen trotzdem auf «beste Freunde» machen?

Wenn die FDP in Zürich etwas erreichen will, muss sie im Stadtrat und im Gemeinderat aus einer Mehrheit heraus operieren können. Das geht nur zusammen mit der SVP und der CVP.

Welche Ziele verfolgen Sie im Gemeinderat?

Wir wollen um etwa drei Sitze zulegen. Wenn die SVP etwa gleich bleibt und die CVP vielleicht auch etwas zulegen kann, habe wir im Gemeinderat zusammen mit den Grünliberalen die Mehrheit. Dann könnten wir dort relativ viel umsetzen.

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