100 Jahre Zentralbibliothek Die ZB ist im digitalen Zeitalter angekommen

Mitten im ersten Weltkrieg wurde die Zentralbibliothek Zürich eröffnet, ohne grosses Brimborium. Umso grösser wird nun die Feier zum hundertjährigen Jubiläum.

Entstanden 1917 durch den Zusammenschluss der damaligen Kantonsbibliothek und Stadtbibliothek ist die ZB heute die grösste Stadt-, Kantons- und Universitätsbibliothek der Schweiz. Mehr als sechs Millionen gedruckte Dokumente aller Art beherbergt die ZB heute.

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Jubiläumsjahr

Im Laufe des Jahres finden Konzerte, Leseabende, Kunstausstellungen und vieles mehr statt. Auch für Kinder gibt es spezielle Veranstaltungen. Anlässlich des Jubiläums ruft die ZB zudem die Bevölkerung auf, ihr mindestens 100-jährige Postkarten mit Ansichten von Stadt oder Kanton Zürich zu schenken.

Das Programm finden Sie hier.

Auf fast 90'000 elektronische Zeitschriften und Bücher können die jährlich mehr als 500'000 Besucherinnen und Besucher zugreifen. Angestellte auf 830 Stellen sorgen dafür, dass alles klappt.

Eine Institution mit vielen Vorgängerinnen

Zur ZB-Sammlung gehören viele historische Dokumente, wie etwa Handschriften, Karten, Musikhandschriften. Sie stammen teils aus den Vorgängerbibliotheken der heutigen ZB.

Die älteste war die Bibliothek des Chorherrenstifts Felix und Regula im Grossmünster, erstmals erwähnt 1259. 1835 wurde sie zur Bibliothek der Cantonal-Lehranstalten – zur Kantonsbibliothek.

Die Bibliothek des einstigen Benediktinerklosters Rheinau wurde nach dessen Aufhebung 1863 in diese Kantonsbibliothek integriert. Die Stadtbibliothek wurde 1629 gegründet.