«Dieses Herzblut für das Quartier hat mich beeindruckt»

Die Stadt Zürich wächst und verändert sich. Dies soll jedoch nicht ohne die Bevölkerung passieren, findet der Stadtrat. Er hat deshalb in den letzten drei Jahren den Austausch mit den Quartierbewohnern verstärkt – und am Montagabend Bilanz gezogen.

Fassaden von Häusern, davor eine Quartierstrasse mit einem Kreisel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Bevölkerung der Stadt Zürich engagiert sich bei der Mitgestaltung ihres Quartiers. Keystone

Die Quartiere, die Stadt zusammen mit der Bevölkerung gestalten: Dies ist dem Zürcher Stadtrat so wichtig, dass er dieses Ziel als Legislaturschwerpunkt definiert hat. In den letzten drei Jahren wurden zahlreiche Projekte realisiert, darunter zum Beispiel die Quartiergärten Hard, die Neugestaltung des Röschibachplatzes in Wipkingen oder die erste Online-Stadtdebatte.

«Es hat mich sehr beeindruckt, wie engagiert die Leute sind, mit wieviel Herzblut sie dabei sind», sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch gegenüber dem Regionaljournal Zürich-Schaffhausen. Sie nutzte den Abend im Stadthaus, um allen Beteiligten aus den Quartieren zu danken.

«Örbi» - ein weniger gelungenes Experiment

Neben vielen positiven Projekten bleibt der Stadtpräsidentin aber auch ein weniger gelungenes Experiment in Erinnerung. «Örbi», der eiförmige Bedürfnis-Sammel-Container, hatte nicht den Effekt, den die Stadt sich erhoffte. Ich habe es aber auch etwas bedauert, dass man diese Geschichte nicht mit mehr Humor genommen hat, so Mauch.