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Digitale Bibliothek Zürcher Schüler online für Französisch begeistern

Der Kanton Zürich will mit einer neuen digitalen Bibliothek den Zugang zur französischen Kultur und Sprache fördern.

Legende: Audio 180 000 Bücher, Filme und Zeitungen auf französisch abspielen. Laufzeit 02:13 Minuten.
02:13 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 13.12.2018.

Parlez-vous français? Oui, bien sur! Diese Antwort von Schülerinnen und Schülern würde der Zürcher Bildungsdirektion auf jeden Fall gefallen. Der Kanton Zürich will die französische Kultur und Sprache mehr fördern – mit der digitalen Plattform «Culturthèque» des Institut Français. Berufsschulen und Gymnasien können dort Bücher, Filme und Zeitungen gratis herunterladen und dann im Unterricht verwenden.

Französische Bücher oder Filme an Zürcher Schulen gibt es zwar schon heute. Die Beschaffung ist aber kompliziert und teuer. «Mit der Culturthèque können Lehrerinnen und Lehrer neu aus einem breiten Fundus und sehr unkompliziert das passende Medium auswählen», sagt Niklaus Schatzmann, Chef des Zürcher Mittelschul- und Berufbilsbildungsamts. Die «Culturthèque» beinhaltet 180 000 Bücher, Zeitungen und Filme und wird bereits in 130 Ländern genutzt. Diese Plattform biete viele neue Möglichkeiten, Französisch zu lernen.

Jeder Schüler, jede Schülerin kann einen Film zu Hause nochmals anschauen.
Autor: Niklaus SchatzmannChef Zürcher Mittelschul- und Berufsbildungsamt

Finanziert wird das Projekt aus dem kantonalen Lotteriefonds. Günstig ist es nicht. Aber es lohne sich, so Niklaus Schatzmann. Der Zürcher Bildungsdirektion sei die französische Sprache wichtig. «Es ist uns ein grosses Anliegen, dass Französisch nicht vergessen geht.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Andreas Diethelm (Okapi)
    Anstatt Praxis in die Fremdsprachencurricula hineinplanen, was 50 Jahre versäumt wurde - es würde Schüler/innen motivieren, ihnen echten Erfolgschancen bieten -, kommt jetzt eine digitale Plattform. Culture aus dem Pixeltrog statt der vor Ort erlebten. Dass unser Land sich eine Armee leistet, aber keinen landesweiten Sprachaustausch, spätestens nach dem ersten Jahr im Schulzimmer, ist der Skandal. Kein Land der Welt hat es leichter, was die Geografie, als auch die finanziellen Mittel betrifft.
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