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Aus dem Militärflugplatz Dübendorf soll ein Flughafen für zivile Fliegerei werden. So wenigstens plant es der Bundesrat
Legende: Aus dem Militärflugplatz Dübendorf soll ein Flughafen für zivile Fliegerei werden. So wenigstens plant es der Bundesrat. Keystone
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Zürich Schaffhausen Doppelt so viele Flüge in Dübendorf?

Der Bund hält an seinen umstrittenen Plänen fest. Ab Montag sucht er offiziell einen Betreiber für einen privaten Business Flughafen in Dübendorf. Nach neusten Berechnungen würde sich die Zahl der An- und Abflüge etwa verdoppeln.

Ende November bestätigte die Armee, dass die Militärfliegerei in Dübendorf weitgehend eingestellt werden soll. Lediglich eine Helikopterbasis soll bestehen bleiben.

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Doppelt so viele Flugbewegungen? (13.12.2013)
02:10 min
abspielen. Laufzeit 02:10 Minuten.

Die Pläne, aus dem Militär- einen privaten Business Flughafen zu machen, konkretisieren sich. Der Bund sucht nun offiziell einen Betreiber.

Im Vordergrund steht dabei, dass der Flughafen für Businessflüge genutzt wird. «Damit könnte auch der Flughafen Zürich entlastet werden», sagt Urs Holderegger vom Bundesamt für Zivilluftfahrt gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Zudem erklärte Holderegger, dass in der Ausschreibung von 28'000 Flugbewegungen pro Jahr ausgegangen wird. Das wären doppelt so viele wie bisher.

Kanton Zürich wehrt sich

Der Zürcher Regierungsrat hatte sich schon immer gegen diese Pläne gewehrt. «Daran ändert sich nichts», betont Erich Wenzinger von der Volkswirtschaftsdirektion. Der Kanton Zürich werde die zivile Nutzung des Flugplatzes Dübendorf in den anstehenden Verfahren bekämpfen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von E.Waeden , H
    Der Flughafen soll bleiben was er ist! Nämlich ein Flughafen! Und der Lärm von Güterzügen gegenüber ist wirklich viel lauter!!!!
  • Kommentar von Rolf Müller , Basel
    Die Entflechtung des Luftverkehrs im Raum Zürich ist eine vorzügliche Lösung, welche volle Unterstützung verdient. Es wäre unverantwortlich, die vorhandene Infrastruktur eines Flughafens einfach zu zerstören. "Lärmgeplagten" stehen andere Betätigungsfelder offen, wo sie ihre Frust loswerden können: etwa der Kampf gegen die unerträglich lauten, uralten Güterzugskompositionen, welche sogar nachts quer durch ruhige Wohngebiete rattern und den Anwohnern jeglichen Schlaf rauben.
  • Kommentar von Peter P. Odermatt , Pfäffikon SZ
    Eigentlich eine Riesenschweinerei des Bundes: Da genügt der Platz in Kloten längst nicht mehr, ein Ausbau ist nicht möglich, das Volk hat dagegen gestimmt. Und nun will er die Hintertüre via Dübendorf öffnen. Und damit die Flugbewegungen im Kanton Zürich massiv erhöhen. So geht's natürlich nicht!