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Dreikampf ums Stadtpräsidium Mauch – Leutenegger – Hauri: Das erste Streitgespräch

So kreuzten die Stadtpräsidentin und ihre beiden Herausforderer die Klingen.

Legende: Audio Mauch, Hauri und Leutenegger im Dreikampf (13.11.17) abspielen. Laufzeit 19:00 Minuten.
19:00 min, aus Regi ZH SH vom 13.11.2017.

Am 4. März 2018 treten die Bürgerlichen einmal mehr an, um die rot-grüne Vorherschaft in der Zürcher Stadtregierung zu brechen. Auch das Stadtpräsidium wollen die Bürgerlichen nicht kampflos dem politischen Gegner überlassen. Stadtrat Filippo Leutenegger fordert die amtierende Stadtpräsidentin Corine Mauch heraus. Der Grünliberalen Anderas Hauri bietet sich als Alternative aus der Mitte an.

Im Studio des Regionaljournals Zürich Schaffhausen von Radio SRF trafen sich die Kandidatin und die beiden Kandidaten ein erstes Mal aufeinander.

Das waren die wichtigsten Aussagen:

Bei den nächsten Wahlen hat rot-grün seit ziemlich genau 28 Jahren eine Mehrheit im Zürcher Stadtrat. Eine lange Zeit – und trotzdem sei die Luft überhaupt noch nicht draussen, sagt SP-Stadtpräsidentin Corine Mauch. Zürich sei eine dynamische Stadt:

Zürich wächst. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitsplätze um 48 000 gestiegen, obwohl gewisse Firmen die Stadt auch verlassen haben.
Autor: Corine MauchSP-Stadtpräsidentin

Es gebe aber viele Herausforderungen in der Zukunft – auch mit dem weiteren Wachstum der Stadt. Man habe noch viel vor, sagt Corine Mauch im «Regionaljournal»-Streitgespräch.

Dass es der Stadt Zürich gut geht, findet grundsätzlich auch Herausforderer und FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger. Das könne sich aber schnell ändern. Besonders in der Verwaltung müsse man effizienter werden, sagt Leutenegger. Aber auch dem Gewerbe müsse man Sorge tragen:

Die rot-grüne Verkehrspolitik «Auto gegen Velo» ist für das Gewerbe tödlich.
Autor: Filippo LeuteneggerFDP-Stadtrat und Kandidat fürs Stadtpräsidium

Andreas Hauri, GLP-Kandidat fürs Stadtpräsidium, liegt vor allem das Thema Digitalisierung am Herzen. Es gebe heute so viele Möglichkeiten, digital mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten. Da mache die Stadt Zürich viel zu wenig, sagt Hauri:

Es braucht digitale Instrumente. Sie wären ziemlich einfach einsetzbar. Diese Innovationen hätte ich gerne.
Autor: Andreas HauriGLP-Kantonsrat und Kandidat fürs Stadtpräsidium

Im Audio können Sie das ganze Streitgespräch nachhören. Das Gespräch leitete Hans-Peter Künzi.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Vor der Wahl, ist nicht nach der Wahl - viele leere Versprechungen....Wer eignet sich tatsächlich für diese Position, von: Fähigkeiten, Kompetenz, charakterlich, persönlich? Wer besitzt "Rückgrat", um sich tatsächlich für die essentiellen und existenziellen Bedürfnisse der BürgerInnen einzusetzen - ohne lukrativen VR-Mandate, Vetternwirtschaft, Lobbyismus??
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Zürich wächst und wächst - wie geht das mit grünen Anliegen zusammen, Frau Mauch?
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