Dreister Überfall auf Bijouterie mitten in Zürich

Am Samstagmittag fuhr an der Bahnhofstrasse in Zürich ein Auto frontal ins Schaufenster eines Juweliergeschäfts. Die Täter konnten entkommen.

Im Vordergrund das Auto mit zerbeulter Front, im Hintergrund die eingedrückte Schaufensterscheibe und Gestalten in Motorradmontour, die durch das Fenster steigen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Passanten fotografierten, wie die Räuber durch die zerbrochene Scheibe in die Bijouterie eindrangen. zvg Stadtpolizei Zürich

An der Zürcher Bahnhofstrasse haben Rammbock-Räuber am Samstag kurz vor elf Uhr ein Juweliergeschäft überfallen. Die Einsatzzentrale der Stadtpolizei bestätigte entsprechende Meldungen verschiedener Internet-Portale.

«Man muss von Glück sprechen, dass bei diesem Überfall am helllichten Tag niemand verletzt worden ist», erklärt Polizeisprecher Michael Wirz gegenüber dem «Regionaljournal». Die Räuber hätten mehrere Anläufe gebraucht, um das Schaufenster mit dem Auto einzudrücken. Laut Augenzeugen seien danach vier Männer zu Fuss geflohen. Ob sie Beute gemacht haben, war am späteren Nachmittag noch nicht klar.

Bildmaterial von Passanten für die Fahndung

Bilder, von Passanten aufgenommen, zeigten die beschädigte Eingangsfront des Juweliergeschäftes mit einem Auto davor. Zudem lag ein Motorrad auf den Tramschienen. Damit hätten die Täter fliehen wollen, erklärt Michael Wirz. Als sie das Motorrad nicht in Gang brachten, seien sie zu Fuss geflohen. Auch dabei hätten Passanten sie fotografiert. Die Fahndung nach den vier Männern läuft. Die obere Bahnhofstrasse war sechs Stunden gesperrt. Fünf Tramlinien mussten umgeleitet werden.