Dunkle Wolken über dem Skulpturenpark in Dietikon

Hinter den Kulissen des Bruno-Weber-Parks brodelt es: Der Stiftungsrat tritt geschlossen zurück. Das Vertrauen zwischen der Familie des Künstlers und dem Stiftungsrat war gestört. Dabei ging es auch um die Sicherheit des Skulpturenparks in Dietikon.

Ein hirschartiges Fabelwesen aus Beton in einem Park Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Park in Dietikon mit den phantatischen Fabelwesen aus Beton von Bruno Weber Keystone

Der Zürcher Künstler Bruno Weber hat sich mit seinem Skulpturenpark in Dietikon einen Traum erfüllt. Von 1962 bis zu seinem Tode im Herbst 2011 arbeitete er an seinem Traum weiter und schuf Fabelfigur um Fabelfigur. Der Park erlangte bald nationale Bekanntheit und zieht auch heute noch zahlreiche Besucher und Besucherinnen an.

Langsam kommt der Park jedoch in die Jahre. Einzelne Bauten weisen Risse auf. Damit stellt sich die Frage nach der Sicherheit. Wie die Zeitung «Der Limmattaler» in schreibt, konnte sich der Stiftungsrat darüber nicht einigen. Meinungsverschiedenheiten gibt es vor allem mit der Familie des Künstlers.

Rücktritt des Stiftungsrates

Der Stiftungsrat kritisierte, dass die Familie die Sanierungsbestrebungen zu wenig unterstützen wollten. Das siebenköpfige Gremium trat deshalb geschlossen zurück. Die Witwe von Bruno Weber, Maria Anna Weber, sieht in den fantastischen Bauwerken kein Sicherheitsrisiko für die Besucher des Parks. «Die Sicherheit wird regelmässig überprüft», sagt Maria Anna Weber gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Keine Angst vor der Zukunft

Nach dem Rücktritt des Stiftungsrates will Maria Anna Weber aber die Sicherheit der Skulpturen nochmals überprüfen lassen. Falls nötig werde sie Sicherheitsmassnahmen ergreifen. Maria Anna Weber ist aber überzeugt, dass der Park geöffnet bleibt. Die Saison soll wie vorgesehen im April starten.