Zum Inhalt springen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Durchgangsplatz für Fahrende in Winterthur geschlossen

Auf dem Durchgangsplatz «Rietberg» herrschten seit einiger Zeit unhaltbare Zustände, teilt die Stadt Winterthur mit. Der Platz müsse gereinigt und in Stand gestellt werden. Deshalb bleibt er bis auf weiteres gesperrt.

Ein Abfallberg zwischen einem Ticketautomat und deinem Toilettencontainer
Legende: Diese Zustände wecken bei der Bevölkerung Unmut. Die Stadt Winterthur hat jetzt gehandelt. zvg

Verstopfte Toiletten, Abfallberge, Kot auf den Wegen – Anwohner und Spaziergänger hatten sich in den letzten Wochen immer häufiger über die Zustände auf und rund um den Durchgangsplatz für Fahrende beklagt. Nun hat die Stadt gehandelt. Bis Sonntagabend müssen die Fahrenden den Platz geräumt haben, damit ihn die Stadt reinigen und wieder in Stand stellen kann.

Reinigungspause als Denkpause

Der Durchgangsplatz Oberwinterthur ist noch nicht lange in Betrieb. Erst im Frühling 2013 hat ihn die Stadt Winterthur eingeweiht. Gedacht war er für einheimische Fahrende, also für Jenische.

Unterdessen wird der Platz aber vor allem von Roma aus dem Ausland frequentiert, Jenische finden keine freien Parzellen mehr. Die Stadt will deshalb auch beim Nutzungskonzept noch einmal über die Bücher und mit dem Kanton Zürich über mögliche Zusatzlösungen diskutieren. Der Durchgangsplatz für Fahrende soll spätesten im Frühling wieder geöffnet werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    Da müssen sich die Fahrenden ja nicht mehr fragen, warum sie unbeliebt sind und ihnen keine Gemeinde mehr einen Platz zur Verfügung stellen wollen. Eine solche Schweinerei zu hinterlassen ist beschämend und zeigt auf, dass hier ganz einfach die Kinderstube gefehlt hat, sonst wäre das Niveau vielleicht höher. Leider sind es nicht die Einheimischen Romas, sonder Ausländische.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen