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EDU will es wissen Hans Egli als «Zürcher Macron» in den Regierungsrat?

Obwohl seine Partei nicht einmal drei Prozent Wähleranteil hat, wagt Hans Egli eine Kandidatur für die Kantonsregierung.

Ein Bonbon in einer weissen Verpackung mit der Aufschrift «EDU».
Legende: Die Kleinpartei strebt den erstmaligen Sprung in die Regierung an. SRF

Es ist ein gewagter Vergleich: Hans Egli möchte die Überraschung schaffen und als eine Art «Zürcher Emmanuel Macron» in den Regierungsrat gewählt werden. Im Gespräch mit dem «Regionaljournal» meint der 53-jährige Landwirt aus Steinmaur mit Bezug auf den französischen Präsidenten: «Macron hatte wenig Rückhalt und lancierte eine Volksbewegung. Das möchte ich ebenfalls erreichen.»

Egli sieht seine Chancen als intakt. Auch wenn seine Partei, die christliche und nationalkonservative Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU), bei den letzten Kantonsratswahlen 2015 gerade mal 2,66 Prozent Wählerstimmen holte.

Erster EDU-Regierungsrat - ein hoch gestecktes Ziel

Der dreifache Vater will sich im Wahlkampf als Familienpolitiker positionieren. Unter anderem mit einer Volksinitiative, die verlangt, dass die Familienzulage verdoppelt wird.

Egli politisiert seit 2007 im Zürcher Kantonsrat und präsidiert seit 2014 die kantonale EDU. Gemeinsam mit seiner Frau führt er einen Bauernbetrieb und eine Bäckerei.

SVP kommt am Mittwoch

Die sieben Sitze im Zürcher Regierungsrat werden bei den Wahlen am 24. März 2019 verteilt. Von den Bisherigen hat bislang einzig FDP-Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger angekündigt, nicht mehr anzutreten.

Am Mittwoch informiert die SVP, ob Baudirektor Markus Kägi erneut kandidiert. Sein Parteikollege und Finanzdirektor Ernst Stocker möchte eine weitere Amtsperiode anhängen.

Ebenfalls noch einmal antreten wollen Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP), Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) sowie die beiden SP-Regierungsräte, Sicherheitsdirektor Mario Fehr und Justizdirektorin Jacqueline Fehr.

Die Grünen und die Grünliberalen, die zurzeit nicht in der Zürcher Regierung vertreten sind, dürften ebenfalls noch ins Rennen steigen.

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